Die neue Share Economy: Bibliotheken der Dinge

Gemeinschaftliche Nutzungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung

Durch Sharing kann der gesellschaftliche Energie- und Ressourcenverbrauch reduziert werden, ohne dabei den materiellen Wohlstand zu gefährden. Viele Menschen weltweit erklären sich auch bereit, Produkte gemeinschaftlich zu nutzen, anstatt sie individuell zu kaufen – tun dies in der Praxis aber nur sehr selten. Die Kluft zwischen der Bereitschaft und der tatsächlichen Umsetzung ist die Ursache für den bislang ausbleibenden Erfolg von Share Economy. Najine Ameli zeigt auf, wie sich Bibliotheken der Dinge seit einigen Jahren in Nordamerika und Europa verbreiten und als Leihstationen für eine breite Palette von Gebrauchsgegenständen einen Weg zur Überwindung dieser Kluft aufzeigen können.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhaltsverzeichnis

    Seiten 5 - 8
  3. Abbildungsverzeichnis

    Seiten 9 - 10
  4. Abkürzungen

    Seiten 11 - 12
  5. Einführung

    Der Kontext: Große Transformationen

    Seiten 13 - 15
  6. Die Fragen

    Seiten 15 - 18
  7. Die Struktur

    Seiten 18 - 20
  8. Die Methoden

    Seiten 20 - 22
  9. 1 Der Aufstieg der Dinge und der Niedergang der Umwelt

    Einleitung

    Seite 23
  10. 1.1 Ein Muster der menschlichen Entwicklung

    Seiten 24 - 27
  11. 1.2 Die Veränderung des Musters menschlicher Entwicklung

    Seite 28
  12. 1.3 Nachhaltigkeitsstrategien

    Seiten 28 - 31
  13. 1.4 Die Quadratur des Kreises

    Seiten 31 - 34
  14. 1.5 Die Share Economy

    Seiten 34 - 40
  15. 1.6 Sharing und die Kultur des Eigentums

    Seiten 40 - 48
  16. 1.7 Die Kluft zwischen der Kultur und der Praxis des Teilens

    Seiten 48 - 53
  17. 1.8 Bibliotheken

    Seiten 53 - 54
  18. 1.9 Bibliotheken im 21. Jahrhundert

    Seiten 54 - 56
  19. 1.10 Bibliotheken der Dinge

    Seiten 56 - 68
  20. 2 Bibliotheken der Dinge in der Praxis

    2.1 Einleitung und Methodik

    Seiten 69 - 85
  21. 2.2 Charakteristika von Bibliotheken der Dinge

    Seiten 86 - 97
  22. 2.3 Fallbeispiel Edinburgh Tool Library (ETL)

    Seiten 97 - 120
  23. 2.4 Auswirkungen von Bibliotheken der Dinge

    Seiten 120 - 140
  24. 2.5 Kluft zwischen Praxis und Potenzial

    Seiten 140 - 151
  25. 2.6 Barrieren in der Praxis

    Seiten 151 - 165
  26. 2.7 Abschließende Betrachtung

    Seiten 165 - 168
  27. 3 Neue Antreiber für Bibliotheken der Dinge

    3.1 Einleitung

    Seiten 169 - 171
  28. 3.2 Veränderung von Gestaltung – Gestaltung von Veränderung

    Seiten 171 - 184
  29. 3.3 Gestaltung und Bibliotheken der Dinge

    Seiten 184 - 195
  30. 3.4 Ansatz

    Seiten 195 - 235
  31. 3.5 Zusammenfassung

    Seite 236
  32. Schluss

    Seiten 237 - 242
  33. Literaturverzeichnis

    Seiten 243 - 258
  34. Anhang

    Anhang 01: Online Erhebung – Nicht-Nutzer

    Seiten 259 - 260
  35. Anhang 02: Online Befragung – Anbieter weltweit

    Seiten 260 - 261
  36. Anhang 03: Experteninterviews

    Seite 262
  37. Anhang 04: Nutzerbefragung – Interviewleitfaden

    Seiten 263 - 267
  38. Anhang 05: Business Model Canvas

    Seiten 268 - 269
  39. Anhang 06: Harmonisierung der Daten

    Seite 270
  40. Anhang 07: Auswertung der Fallstudie Ottawa Tool Library

    Seiten 271 - 278
  41. Anhang 08: Auswertung der Fallstudien: Toronto Tool Library

    Seiten 279 - 290
  42. Danksagung

    Seiten 291 - 294
Mehr
35,00 € *

13. Mai 2020, 294 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5221-5

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Najine Ameli

Najine Ameli, Hochschule Bochum, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Weil die Share Economy ein dritter Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus und damit eine neue Ökonomie ist, die zur Einsparung vieler Ressourcen beitragen kann.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die Share Economy konnte sich bislang nur in wenigen Bereichen etablieren. Im Buch wird mit der Bibliothek der Dinge eine neue Institution vorgestellt, die der Share Economy zu ihrem Durchbruch verhelfen kann.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Obwohl Bürger_innen vieler Länder bereit sind, Dinge gemeinschaftlich zu nutzen, tun sie dies in der Praxis kaum. Die Gründe hierfür sind weitgehend unklar, werden im Buch aber identifiziert. Außerdem werden erstmals ökologische, ökonomische, soziale und kulturelle Effekte von Bibliotheken der Dinge empirisch erhoben.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit der US-Soziologin Juliet Schor, da sie im Rahmen ihrer Forschungen zu einem New American Dream intensiv die Share Economy untersucht. Das Buch dürfte ihr zu neuen Einsichten verhelfen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Bibliotheken der Dinge können, so sie entsprechend organisiert sind, die Gesellschaft transformieren und die Umwelt entlasten.

»Die Methodik ist durchdacht und die Arbeit lösungsorientiert. Sie gibt Handlungsempfehlungen für zivilgesellschaftliche Initiativen und kommunalpolitische Entscheidungsträger an die Hand, die sie für eine nachhaltige Quartiersentwicklung nutzen können.«
Michael Lausberg, www.scharf-links.de, 13.09.2020
Autor_in(nen)
Najine Ameli
Buchtitel
Die neue Share Economy: Bibliotheken der Dinge Gemeinschaftliche Nutzungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
294
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 82 SW-Abbildungen, 8 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-5221-5
DOI
10.14361/9783839452219
Warengruppe
1725
BIC-Code
JFSG JFFT
BISAC-Code
SOC026030 SOC026000
THEMA-Code
JBSD JBFS
Erscheinungsdatum
13. Mai 2020
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Wirtschaft, Stadt
Adressaten
Nachhaltigkeitswissenschaft, Stadtplanung, Design, Soziologie
Schlagworte
Share Economy, Konsumgesellschaft, Bibliothek, Nachhaltigkeit, Service Design, Nordamerika, Europa, Wohlstand, Logistik, Leihen, Stadt, Wirtschaft, Gesellschaft, Urban Studies, Stadtplaung, Konsum, Design, Geographie

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