Inklusion im kommunalen Raum

Sozialraumentwicklung im Kontext von Behinderung, Flucht und Demenz

Inklusion hat immer auch eine räumliche Komponente – doch wie vollzieht sie sich und in welcher Abhängigkeit stehen dabei Raum und (Nicht-)Teilhabe? Diese Fragen sind der Ausgangspunkt für Hendrik Trescher und Teresa Hauck, die qualitative und quantitative Szenarien beschreiben, anhand derer Praxen von Ausschluss und vor allem Inklusionspotenziale offengelegt werden. Diese Betrachtungen nehmen sie im Anschluss an raumtheoretische Überlegungen vor, die Raum als relationalen Vollzugsort von Teilhabe entfalten. Im Ergebnis zeigt sich, dass Teilhabe je situativ in der Auseinandersetzung mit vielfältig bestehenden Barrieren ausgehandelt wird – und es vielfältiges Potenzial gibt, bislang ausgeschlossenen Personen Teilhabemöglichkeiten zu eröffnen.

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2020-07-07, 372 Seiten
ISBN: 978-3-8394-5267-7
Dateigröße: 3.33 MB

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Hendrik Trescher

Hendrik Trescher, Philipps-Universität Marburg, Deutschland

Teresa Hauck

Teresa Hauck, Philipps-Universität Marburg, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung, die alle angeht. Deshalb ist es wichtig, Inklusion aus einer sozialräumlichen Perspektive zu untersuchen, um Teilhabebarrieren und eventuell bereits vorhandene Teilhabemöglichkeiten offenzulegen. Ausgehend davon können Kommunen handlungspraktisch (weiter-)entwickelt werden, wobei weniger die Einzelperson, sondern die Steuerungsebene im Vordergrund steht.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Inklusion konsequent sozialräumlich zu denken und entsprechende Anstöße für die Handlungspraxis zu geben, ist eine wichtige neue Perspektive, die das Buch eröffnet. Handlungspraktische Reflexionen und Erkenntnisse aus multidimensionalen Untersuchungen bieten neue Perspektiven und Denkanstöße zur inklusiven kommunalen Planung und Strukturierung.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Inklusion ist sowohl als gesamtgesellschaftliche Herausforderung ein aktuelles Thema als auch in (trans-)disziplinären Forschungsdiskursen sehr präsent. Eine so umfassende, mehrdimensionale Untersuchung von Sozialräumen und Teilhabemöglichkeiten an sich darin vollziehenden Praxen wurde in dieser Breite noch nicht vorgelegt. Dadurch soll ein wichtiger Beitrag zu aktuellen Debatten um Methodendesigns, theoretische Verstehenszugänge und handlungspraktische Anregungen rund um Inklusion und Sozialraum geleistet werden.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die daran interessiert sind!

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch stellt vielfältige Forschungsergebnisse zur Diskussion und gibt Anregungen und Denkanstöße in Bezug auf die kommunale Sozialraumplanung.

Autor_in(nen)
Hendrik Trescher / Teresa Hauck
Buchtitel
Inklusion im kommunalen Raum Sozialraumentwicklung im Kontext von Behinderung, Flucht und Demenz
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
372
ISBN
978-3-8394-5267-7
DOI
Warengruppe
1578
BIC-Code
JKSN
BISAC-Code
SOC025000 POL029000
THEMA-Code
JKSN
Erscheinungsdatum
2020-07-07
Themen
Raum, Körper, Flucht
Adressaten
Soziale Arbeit, Sonder- und Inklusionspädagogik, Disability Studies, Kulturwissenschaft, Soziologie sowie Praktiker*innen im Bereich der kommunalen Verwaltung und der Betreuung und Unterstützung von Menschen mit Behinderung, Fluchtmigrationshintergrund oder Demenz
Schlagworte
Raum, Inklusion, Qualitative Sozialforschung, Behinderung, Freizeit, Barrierefreiheit, Sozialraum, Öffentlichkeit, Schule, Verein, Betreutes Wohnen, Migration, Demenz, Moral, Politik, Körper, Flucht, Sozialpädagogik, Sozialpolitik, Sozialarbeit, Pädagogik

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