Die Emotionalisierung des Politischen

Nie war das Politische frei von Emotionen, jedoch scheint ihre Quantität und Geltung in der politischen Sphäre der Gegenwart stetig zuzunehmen. Hinweise darauf sind die zunehmende Präsenz emotionaler Debatten im medialen Bereich wie auch im alltäglichen Umgang miteinander. Ein Blick in die Zeitung oder in soziale Netzwerke scheint zu genügen, um zu erfahren, welchen Stellenwert Emotionen und Affekte in Diskussionen über politische Entscheidungen oder Problemstellungen einnehmen. Ob und inwiefern es eine signifikante Zunahme der Rolle der Emotionen im Bereich des Politischen gibt, erörtern die Beitragenden des Bandes mit unterschiedlichen Perspektiven.

40,00 € *

27. April 2021, ca. 384 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5278-9

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. April 2021

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Paul Helfritzsch

Paul Helfritzsch, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland

Jörg Müller Hipper

Jörg Müller Hipper, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Wirft man einen Blick auf die Form, in der Debatten in der Politik und über politische Themen geführt werden, so drängt sich die Frage nach der Bedeutung der Emotionen für diesen Bereich förmlich auf; wer im Bereich des Politischen Emotionen keine Bedeutung beimisst, kann diesen nur beschränkt verstehen. Wege zu beschreiben, dieser Bedeutsamkeit Rechnung zu tragen, ist das Ziel dieses Buches.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Im Sammelband wird dasjenige zum Thema der Analyse politischer Abläufe, was in der gesellschaftlichen Debatte häufig noch als Störfaktor des Politischen gilt: die Emotionalität. So werden Phänomene wie Populismus und Diskursverschiebungen ebenso wie Gesellschaftsanalysen mit besonderem Blick auf die Emotionalität unvoreingenommen analysiert und deren nicht ›nur‹ störende, sondern fundamentale Bedeutung für das Politische offengelegt.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Durch den Sammelband wird sowohl methodisch als auch inhaltlich versucht, einen Blick auf die weit verzweigte Forschung zu Emotionen und ihren Bezug auf das Politische zu werfen und diese Verzweigungen miteinander ins Gespräch zu bringen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit all jenen, die sich für das Thema der Emotionalisierung des Politischen interessieren und Emotionen nicht nur als leidiges, abzuschüttelndes Beiwerk für das Politikgeschäft verstehen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Hier zeigen sich vielfältige Stimmen zur Bedeutung der Emotionen im Politischen; alle nehmen diese als wichtige Darstellungsformen im Politischen ernst.

Autor_in(nen)
Paul Helfritzsch / Jörg Müller Hipper (Hg.)
Buchtitel
Die Emotionalisierung des Politischen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 384
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 16 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-5278-9
Warengruppe
1521
BIC-Code
HPS JPA JHB
BISAC-Code
PHI019000 POL010000 SOC026000
THEMA-Code
QDTS JPA JHB
Erscheinungsdatum
27. April 2021
Auflage
1
Themen
Politik
Adressaten
Philosophie, Affekttheorie, Soziologie, Politikwissenschaft
Schlagworte
Emotion, Politik, Rationalität, Populismus, Affekt, Gewalt, Macht, Migration, Schuld, Wahrheit, Authentizität, Diskurs, Medien, Philosophie, Politische Philosophie, Politische Theorie, Politische Soziologie, Sozialphilosophie

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