Epistemische Bilder

Zur medialen Onto-Epistemologie der Sichtbarmachung

Wenn in wissenschaftlichen Zusammenhängen etwas sichtbar wird, dann häufig, weil es in experimentellen Verfahren sichtbar gemacht worden ist. Die operative »Sichtbarmachung« erlaubt neue Perspektiven auf die disjunktive Verschränktheit von Wissenschafts- und Mediengeschichte. Eine Archäologie des Sichtbaren – wie sie etwa am Beispiel mikrofotografischer Verfahren der Bakteriologie nachvollzogen werden kann – betont die materiell-diskursive Konfiguration von Wissensproduktion. Die erzeugten »epistemischen Bilder« fungieren demnach als Relais zwischen Erkenntnis und Sichtbarkeit. Sebastian Scholz nähert sich dieser komplexen Konstellation mit dem Ziel, »das Sichtbare« zu problematisieren und Potentiale einer operativen Medien-Onto-Epistemologie aufzuzeigen.

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16. Dezember 2021, 300 Seiten
ISBN: 978-3-7328-5303-8
Dateigröße: 1.91 MB

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Sebastian Scholz

Sebastian Scholz, Vrije Universiteit Amsterdam, Niederlande

Autor*in(nen)
Sebastian Scholz
Buchtitel
Epistemische Bilder Zur medialen Onto-Epistemologie der Sichtbarmachung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
300
Ausstattung
5 SW-Abbildungen, 10 Farbabbildungen
ISBN
978-3-7328-5303-8
DOI
10.14361/9783839453032
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD ABA HP
BISAC-Code
SOC052000 ART009000
THEMA-Code
JBCT ABA QD
Erscheinungsdatum
16. Dezember 2021
Themen
Medien, Wissenschaft, Bild
Adressaten
Medienwissenschaft, Medienphilosophie, Wissenschaftsforschung, Wissenschaftsgeschichte, Kulturwissenschaft, Science and Technology Studies, Bildwissenschaft
Schlagworte
Medien, Medientheorie, Sichtbarmachung, Wissen, Erkenntnis, Sichtbarkeit, Onto-Epistemologie, Mikrofotografie, Experimentalsysteme, Experiment, Wissenschaft, Bild, Bildwissenschaft, Medienphilosophie, Wissenschaftsphilosophie, Medienwissenschaft
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