In Gesellschaft Richard Sennetts

Perspektiven auf ein Lebenswerk

Richard Sennett bereichert seit Jahrzehnten als Soziologe und öffentlicher Intellektueller die gesellschaftlichen Zeitdiagnosen. Mit dem Buch »Die offene Stadt« hat er seine Homo Faber-Trilogie abgeschlossen, die eine Selbstreflexion seines Schaffens widerspiegelt. Die Beiträger*innen werfen daher einen Blick zurück auf sein Werk und diskutieren dessen aktuelle Relevanz. Sie widmen sich jeweils einem zentralen Thema seiner Arbeiten – Charakter, Öffentlichkeit, Kultur, Demokratie, Stadt, Arbeit, Soziale Arbeit, Schreiben, Pragmatismus und Ethik – und liefern damit ein wichtiges Referenzwerk der deutschsprachigen Sennett-Rezeption.

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12. Februar 2021, 232 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5309-0

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Stephan Lorenz

Stephan Lorenz, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Richard Sennett wird zwar in der Öffentlichkeit breit wahrgenommen und seine zeitdiagnostischen Stichworte werden medial gerne aufgegriffen. Vertiefende sozial- und kulturwissenschaftliche Auseinandersetzungen mit seinen Arbeiten finden sich dagegen vergleichsweise selten. Und während er oft als Kritiker des Kulturverfalls etikettiert wurde, kann Sennett hier auch als Ideengeber alternativer gesellschaftlicher Entwicklungsmöglichkeiten entdeckt werden.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Insbesondere natürlich die auf das bisherige Sennett'sche Lebenswerk insgesamt statt auf nur einzelne seiner Zeitdiagnosen oder Bücher. Trotzdem geht es nicht um ›die eine‹ Deutung seiner Arbeiten. Vielmehr werden seine wichtigsten Forschungsthemen, wie etwa Stadt, Arbeit, Öffentlichkeit, Charakter oder Kultur, durch verschiedene Autorinnen und Autoren diskutiert. Deren Reflexionen und Beurteilungen fallen durchaus kontrovers aus.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Sennett ist ein Kultursoziologe, der alltägliche Ereignisse und Handlungen in weitreichenden Zusammenhängen historischer und gesellschaftlicher Entwicklungen ebenso anschaulich wie verständlich machen kann. Er bietet damit nicht nur in der Sache zahlreiche Anregungen, etwa für nachhaltige Arbeits- und Lebensweisen oder Stadtplanung und -gestaltung. Auch die Wissenschaftskommunikation und die öffentliche Soziologie können von Sennett lernen, wie gute öffentliche Kommunikation gelingen kann.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit möglichst vielen, die sich – theoretisch oder praktisch – für Möglichkeiten interessieren, wie sich gesellschaftlicher Wandel angesichts der großen sozialen und ökologischen Herausforderungen gestalten lässt. Sowie mit Sozialwissenschaftler_innen, die zu den Verhältnisbestimmungen von gesellschaftlichen Strukturen und individuellen Handlungen arbeiten.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Richard Sennetts Kultursoziologie, Gegenwartsdiagnostik und Gesellschaftsalternativen kompakt und aktuell.

Besprochen in:
www.scharf-links.de, 28.03.2021, Michael Lausberg
Autor_in(nen)
Stephan Lorenz (Hg.)
Buchtitel
In Gesellschaft Richard Sennetts Perspektiven auf ein Lebenswerk
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
232
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung
ISBN
978-3-8376-5309-0
DOI
10.14361/9783839453094
Warengruppe
1722
BIC-Code
JHBA JFC HPS
BISAC-Code
SOC026000 SOC022000 PHI034000
THEMA-Code
JHBA JBCC QDTS
Erscheinungsdatum
12. Februar 2021
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Sozialität
Adressaten
Soziologie, Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft, Soziale Arbeit
Schlagworte
Kultursoziologie, Gegenwartsgesellschaft, Öffentlichkeit, Charakter, Stadt, Demokratie, Kultur des Kapitalismus, Soziale Arbeit, Literatur, Kritik, Pragmatismus, Ethik, Raum, Handwerk, Soziologische Theorie, Gesellschaft, Sozialität, Sozialphilosophie, Kulturwissenschaft, Soziologie

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