Miriam Lind (Hg.)

Mensch – Tier – Maschine

Sprachliche Praktiken an und jenseits der Außengrenze des Humanen

Wie sprechen Menschen mit nicht-menschlichen Entitäten, wie über sie? Wie versprachlichen wir die Beziehungen und Unterschiede zwischen Menschen, Tieren und Maschinen? Wie wird die Grenze zwischen Menschlichem und Nicht-Menschlichem genutzt, um soziale Auf- und Abwertung zu kommunizieren? Der Band bringt linguistische und benachbarte Disziplinen zusammen, um sprachliche Praktiken an und jenseits der Außengrenze des Humanen auszuleuchten.

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5. November 2021, 374 Seiten
ISBN: 978-3-8394-5313-1
Dateigröße: 6.01 MB

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Miriam Lind

Miriam Lind, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Weil die Human-Animal Studies in den letzten Jahren an Bedeutung in verschiedenen Disziplinen gewonnen haben, die Linguistik jedoch bisher verhältnismäßig wenig zu diesem interdisziplinären Feld beigetragen hat.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Es zeigt auf, wie vielfältig das Verhältnis von Menschen, Tieren und Maschinen sprachlich verhandelt wird, von leicht zugänglichen Bereichen wie literarischen Texten und Diskursen bis hin zu den weniger offensichtlichen Ebenen der Grammatik.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Ich denke, das Thema wird zunehmend in der Forschung reflektiert: Im Oktober 2021 veranstaltete z.B. die Universität Koblenz-Landau eine zweitägige Konferenz zu Praktiken der Unterspezies-Begegnung mit starker linguistischer Beteiligung.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Vielleicht mit Peter Singer: Welche Rolle kann Sprache für die Tierethik und die Stärkung von Tierrechten spielen?

5. Ihr Buch in einem Satz:

Menschen stehen stets in Beziehung zu ihrer nichtmenschlichen Umwelt – und eben diese Beziehung verhandeln wir kontinuierlich grammatisch, lexikalisch und diskursiv.

»Das Buch [...] spannt einen großen Bogen zukünftiger Kommunikationsgestaltung in Wort und Tat in einer zunehmend komplexer werdenden Lebenswelt.«
Ökomenisches Studienforum, 2 (2022)
Besprochen in:
Ox – Kochen ohne Knochen, 47/2 (2022), Jens Schäfer
Autor*in(nen)
Miriam Lind (Hg.)
Buchtitel
Mensch – Tier – Maschine Sprachliche Praktiken an und jenseits der Außengrenze des Humanen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
374
Ausstattung
30 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8394-5313-1
DOI
10.14361/9783839453131
Warengruppe
1563
BIC-Code
DSB DSA
BISAC-Code
LIT004170 LIT006000 LIT000000
THEMA-Code
DSB DSA
Erscheinungsdatum
5. November 2021
Themen
Technik, Mensch, Tier, Sprache
Adressaten
Linguistik, Literaturwissenschaft, Soziologie, Kulturwissenschaft, Human-Animal Studies
Schlagworte
Human-Animal Studies, Mensch-Maschine-Interaktion, Kommunikation, Interaktion, Sprache, Mensch, Tier, Germanistik, Literaturtheorie, Allgemeine Literaturwissenschaft, Human-animal Studies, Kulturwissenschaft

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