Druckwellen

Eskalationskulturen und Kultureskalationen in Pop, Gesellschaft und Politik

Von der Weltpolitik eines Trump, Orban und Erdogan über Popmusik von Rammstein und Frei.Wild bis hin zu Hate Speech in sozialen Medien — das Provozieren, das Brechen von Tabus, das Relativieren von bislang gültigen Werten sowie erhitzte öffentliche Debatten prägen längst unseren medialen Alltag.

Pop(musik)kulturelle Phänomene und mittlerweile auch medialisierte Politik(er*innen) bewegen sich dabei zwischen bewusstem Tabubruch, dosierter Provokation und medienwirksamen Spielen mit Grenzüberschreitungen und -verschiebungen — mal progressiv, mal regressiv, mal schwer einzuordnen. Die Herausgeber*innen und Autor*innen des Bandes möchten einen Beitrag zu gelassener Analyse und Reflexion leisten.

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25. April 2022, 238 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5323-6

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Beate Flath

Beate Flath, Universität Paderborn, Deutschland

Ina Heinrich

Ina Heinrich, Universität Paderborn, Deutschland

Christoph Jacke

Christoph Jacke, Universität Paderborn, Deutschland

Heinrich Klingmann

Heinrich Klingmann, Universität Paderborn, Deutschland

Maryam Momen Pour Tafreshi

Maryam Momen Pour Tafreshi, Universität Paderborn, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Pop(musik)kulturen sind fein justierte Seismografen für gesellschaftliche und politische Spannungen, Verwerfungen, Tabubrüche und Eskalationen, die in Praktiken, Diskursen sowie in wissenschaftlichen, künstlerischen und journalistischen Reflexionen und Auseinandersetzungen hörbar, sichtbar und fühlbar werden. Daher lohnt es sich, die nicht immer nur spielerischen oder progressiven Konflikte und Tabubrüche transdisziplinär in den Blick zu nehmen, zu beschreiben und zu analysieren.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Die transdisziplinäre Anlage des Bandes eröffnet neue, ungewöhnliche und alternative Perspektiven auf die verhandelten Themenfelder: Aktuelle Fragestellungen, beispielsweise aus den Popular Music und Event Studies, der Medien- und Kommunikationswissenschaft, Musikpädagogik und Soziologie, werden aufeinander bezogen und durch künstlerische Formate aus den Feldern Theater, Literatur, Musik und (politische) Aktionskunst sowie durch journalistische Blickwinkel gespiegelt, kontrastiert und reflektiert.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die thematisierten Fragen sind bereits weit vor der Pandemie für gesellschafts- und kulturpolitisch wichtig erachtet worden und werden unser gesellschaftliches Leben auch in den kommenden Jahr(zehnt)en prägen: Wie wollen wir zusammenleben? Welche Grenzen werden ausgehandelt, verteidigt und verschoben? Was sagen Populismen, Konflikte, Attacken und eskalierende Kommunikationen über uns und unsere Gesellschaft(en) aus? Und was hat all das mit Popmusikkulturen zu tun?

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Greta Thunberg, Donna Harraway, Aleida Assmann, Isolde Charim, Tocotronic, Igor Levit, PJ Harvey oder Mr. Spock und mit interessierten Bürger*innen – stets mit der Perspektive, daran anschließend gemeinsam etwas umsetzen und positiv verändern zu können.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Gesellschaftliche Druckwellen – die in Pop(musik)kulturen frühzeitig fühlbar sind – werden in diesem Sammelband behutsam transdisziplinär analysiert.

Buchtitel
Druckwellen Eskalationskulturen und Kultureskalationen in Pop, Gesellschaft und Politik
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
238
Ausstattung
kart., Klebebindung, 3 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-5323-6
DOI
10.14361/9783839453230
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFCA AVA AVGP JPQB
BISAC-Code
SOC022000 MUS020000 POL038000
THEMA-Code
JBCC1 AVA AVLP JPQB
Erscheinungsdatum
25. April 2022
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Musik, Popkultur, Politik
Adressaten
Kulturwissenschaft, Sozialwissenschaft, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft, Medienwissenschaft, Kunstwissenschaft, Musikwissenschaft sowie Akteur*innen aus Journalismus, Medien, Politik, Kultur- und Musikmanagement
Schlagworte
Pop, Popmusik, Popkultur, Populismus, Politik, Provokation, Journalismus, Medien, Kommunikation, Gereiztheit, Eskalation, Öffentlichkeit, Hate Speech, Tabu, Werte, Musik, Kulturpolitik, Cultural Studies, Kulturwissenschaft

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