PopEventKulturen an den Schnittstellen von Management und Politik

Transdisziplinäre Perspektiven

Popevents in ihren unterschiedlichsten Ausprägungen stehen in vielfältigen Wechselbeziehungen mit ihrem jeweiligen Umfeld. Insbesondere Strukturen, Prozesse, Mechanismen und Dynamiken des Managements sowie der Politiken dieser besonderen Eventkulturen – ebenso wie die darin eingeschriebenen Normen, Normierungen, Werte und Wertbildungsprozesse – prägen das Beziehungsgefüge, in dem sich »PopEventKulturen« konstituieren. Die Beiträger*innen des Bandes thematisieren transdisziplinär Gravitationsfelder dieser spezifischen Kulturen und analysieren u.a. Wertschöpfungsnetzwerke, Ausbildungswege und Rollenbilder, kulturpolitische Selbstverständnisse und demokratiepolitische Herausforderungen.

38,99 € *

2. Mai 2022, 216 Seiten
ISBN: 978-3-8394-5324-7
Dateigröße: 3.54 MB

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Beate Flath

Beate Flath, Universität Paderborn, Deutschland

Christoph Jacke

Christoph Jacke, Universität Paderborn, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Nicht erst seit der Covid-19 Pandemie entfalten sich inter- und transdisziplinäre Debatten und Diskurse rund um die unterschiedlichen Bedeutungsebenen und Wertschöpfungsnetzwerke von pop(musik)kulturellen Events, insbesondere vor dem Hintergrund der Strukturen, Prozesse, Mechanismen und Dynamiken von Management und Politiken. Daran anschließend greift dieser Sammelband brandaktuelle gesellschafts- und kulturpolitische Themenfelder auf.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Dieser Sammelband versteht sich in seiner Anlage und Komposition als transdisziplinär: In Artikeln und Interviews kommen Wissenschafter*innen aus unterschiedlichen Disziplinen ebenso zu Wort wie Kulturmanager*innen, Journalist*innen, Kulturpolitiker*innen, Veranstalter*innen und Aktivist*innen. Die so gewonnenen neuen, ungewohnten und produktiven Impulse laden dazu ein, eigene Perspektiven zu entwickeln und diese gemeinsam zu reflektieren.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Dieser Sammelband interpretiert Transdisziplinarät als ›Transklusion‹ (Flath/Jacke), das heißt, als wechselseitige Inklusion. Damit gewinnen aktuelle Forschungsdebatten und -diskurse sowohl auf theoretischer als auch auf methodologischer Ebene neue Perspektiven. Anstelle eines stummen, punktuellen Nebeneinanders treten unterschiedliche Positionen nachhaltig miteinander in Resonanz und kommen im besten Fall miteinander ins Gespräch.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit interessierten Menschen, die Freude daran haben, unterschiedliche Herangehensweisen zu reflektieren, Mehrdeutigkeiten zu erkunden und Denk- und Handlungsräume mitzugestalten und damit Perspektiven für die Konzeptionierung, Reflexion und Erforschung zukünftiger PopEventKulturen zu entwickeln – vor dem Hintergrund, dass Popmusikkulturen frühzeitig Seismografen für gesamtgesellschaftliche Entwicklungen sind.

5. Ihr Buch in einem Satz:

PopEventKulturen werden in ihren organisatorischen und politischen Ausprägungen transperspektivisch und transklusiv beobachtet und diskutiert.

Autor*in(nen)
Beate Flath / Christoph Jacke (Hg.)
Buchtitel
PopEventKulturen an den Schnittstellen von Management und Politik Transdisziplinäre Perspektiven
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
216
Ausstattung
6 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8394-5324-7
DOI
10.14361/9783839453247
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFCA KJM JPQB
BISAC-Code
SOC022000 BUS041000 POL038000
THEMA-Code
JBCC1 KJM JPQB
Erscheinungsdatum
2. Mai 2022
Themen
Popkultur, Kulturmanagement, Politik
Adressaten
Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft, Sozialwissenschaft, Medienwissenschaft, Popmusikwissenschaft, Kunstwissenschaft, Wirtschaftswissenschaft sowie Akteur*innen aus den Bereichen Event-, Musik- und Kulturmanagement, Kulturpolitik, Journalismus und Public Relations
Schlagworte
Event, Popkultur, Popmusik, Management, Politik, Veranstaltungen, Kulturpolitik, Kulturförderung, Wertschöpfung, Eventmanagement, Ausbildung, Kulturmanagement, Cultural Studies, Kulturwissenschaft

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