Zeitschrift für Medienwissenschaft 24

Jg. 13, Heft 1/2021: Medien der Sorge

Die Zeitschrift für Medienwissenschaft steht für eine kulturwissenschaftlich orientierte Medienwissenschaft, die Untersuchungen zu Einzelmedien aufgreift und durchquert, um nach politischen Kräften und epistemischen Konstellationen zu fragen. Sie stellt Verbindungen zu internationaler Forschung ebenso her wie zu verschiedenen Disziplinen und bringt unterschiedliche Schreibweisen und Textformate, Bilder und Gespräche zusammen, um der Vielfalt, mit der geschrieben, nachgedacht und experimentiert werden kann, Raum zu geben.

In Heft 24 geht es um »Medien der Sorge«: um Praktiken und Techniken des Kümmerns und der Besorgnis, aber auch um Politiken von Affekten, Formen der Regierung und deren Verschränkungen. Gouvernementale und ökonomische Aspekte von Medien- und Affektkulturen der Sorge, Effekten der Regulierung sowie Kontrolle stehen ebenso zur Diskussion wie Praktiken des Schutzes, der Pflege und der Verwerfung. In Verbindung mit dekolonialen und queer/feministischen Ansätzen ermöglicht die medienkulturwissenschaftliche Perspektive auf Praktiken und Medien der Sorge, ihre politische Dimension in historischen, technischen und ästhetischen Konstellationen je neu zu bestimmen und zu problematisieren.

Kapitel-Übersicht

  1. Titelei

    Seiten 1 - 4
  2. Editorial

    Seite 5
  3. INHALT

    Seiten 6 - 7
  4. MEDIEN DER SORGE

    Medien der Sorge. Einleitung in den Schwerpunkt

    Seiten 10 - 18
  5. Redistribution of Violence. Modulationen der Sorge in Carolyn Lazards «A Recipe for Disaster»

    Seiten 19 - 25
  6. «A Politics of Care» Dispositive crip-queerer Zeitlichkeit und Verantwortlichkeit

    Seiten 26 - 37
  7. PATIENT PATIENTS. Architektur als Medium der Fürsorge und Fürsprache in Investigationen von Forensic Architecture

    Seiten 38 - 46
  8. Trauer medial denken. Die Sorge um den Anderen im militanten Dokumentarfilm der 1970er Jahre

    Seiten 47 - 57
  9. Bits & Pieces versorgen. Ein Plädoyer

    Seiten 58 - 64
  10. Mediengeologisches Sorgen. Mit Otobong Nkanga gegen Ökolonialität

    Seiten 65 - 76
  11. Agropoetics of the Black Atlantic

    Seiten 77 - 86
  12. BILDSTRECKE

    Black Power Naps

    Seiten 88 - 96
  13. LABORGESPRÄCH

    WIDERSPRÜCHE DER KANTINE — Über alternative Formen der Bühne und Versammlung

    Seiten 99 - 114
  14. DEBATTE

    Corona und Care

    Seiten 116 - 136
  15. WERKZEUGE

    Bild

    Seite 138
  16. «DOING YOGA» Zwischen neoliberaler und transformativer Selbstsorge

    Seiten 139 - 142
  17. Cycle of Life. Campus-Management-Systeme

    Seiten 143 - 148
  18. SEO IN A CADEMIA? Autor-/ Leser_innenschaft im Kontext algorithmischer Praktiken

    Seiten 149 - 152
  19. BESPRECHUNGEN

    ANTHROPOS? MENSCHHEIT? MENSCHENZEIT? Medienwissenschaftliche Perspektiven zwischen Skalen, Relationen und inhumanen (Erd-)Geschichten

    Seiten 154 - 158
  20. PLÄDOYER FÜR RADIKALE POLITISCHE ONTOLOGIEN DES PLURIVERSALEN

    Seiten 159 - 163
  21. AUTOR_INNEN

    Seiten 164 - 166
  22. BILDNACHWEISE

    Seite 167
  23. IMPRESSUM

    Seite 168
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16. April 2021, 168 Seiten
ISBN: 978-3-8394-5399-5
Dateigröße: 3.26 MB

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Gesellschaft für Medienwissenschaft

Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM), Deutschland

Buchtitel
Zeitschrift für Medienwissenschaft 24 Jg. 13, Heft 1/2021: Medien der Sorge
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
168
ISBN
978-3-8394-5399-5
Warengruppe
3744
BIC-Code
JFD APFA
BISAC-Code
SOC052000 PER004030
THEMA-Code
JBCT ATF
Erscheinungsdatum
16. April 2021
Themen
Medien
Adressaten
Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Gender Studies, Queer Studies, Postcolonial Studies
Schlagworte
Medien, Sorge, Care, Fürsorge, Gouvernementalität, Affektpolitik, Digitale Medien, Queer, Zeitschrift, Medienwissenschaft, Medientheorie, Film, Psychoanalyse

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