Zeitschrift für Medienwissenschaft

Jg. 13, Heft 2/2021: Spielen

Die Zeitschrift für Medienwissenschaft steht für eine kulturwissenschaftlich orientierte Medienwissenschaft, die Untersuchungen zu Einzelmedien aufgreift und durchquert, um nach politischen Kräften und epistemischen Konstellationen zu fragen. Sie stellt Verbindungen zu internationaler Forschung ebenso her wie zu verschiedenen Disziplinen und bringt unterschiedliche Schreibweisen und Textformate, Bilder und Gespräche zusammen, um der Vielfalt, mit der geschrieben, nachgedacht und experimentiert werden kann, Raum zu geben.

In Heft 25 liegt der Schwerpunkt auf dem Spielen. Neben der Gamification von Arbeitszusammenhängen und Militärtechniken sind in letzter Zeit vermehrt Praktiken des Spielens zu beobachten, die jenseits dieser Verwertungslogik operieren, gleichzeitig jedoch auf deren Regeln, Ästhetiken und Infrastrukturen Bezug nehmen. Die Ausgabe fragt nach dem Politischen des Spielerischen: nach Formen ludischen Widerstands, Potentialen zum Erkunden alternativer Zukünfte, aber auch nach Taktiken der spielerischen Affizierung durch die AltRight-Bewegung.

Kapitel-Übersicht

  1. Titelei

    Seiten 1 - 4
  2. EDITORIAL

    Seite 5
  3. INHALT

    Seiten 6 - 7
  4. SPIELEN

    Spielen Einleitung in den Schwerpunkt

    Seiten 9 - 15
  5. Folter, Spiel/en und die Schwarze Erfahrung

    Seiten 16 - 34
  6. Computerspiele und ökonomische Modellformen Auf dem Weg zu transformationskritischen Medien

    Seiten 35 - 44
  7. «Here be dragons» Spielerische Entwürfe be- und entgrenzter Zukünfte

    Seiten 45 - 55
  8. «Tod und Ökonomie sind die beiden Dinge, um die es in Spielen im Grunde immer geht, oder?»

    Seiten 56 - 69
  9. Politiken des Spielens Spielerische Aushandlungsprozesse zwischen Metagaming und Balancing

    Seiten 70 - 80
  10. Emergente, spielerische Faschismen

    Seiten 81 - 90
  11. BILDSTRECKE

    The Special Sauce of a Pseudomarxist Media Guerilla

    Seiten 92 - 100
  12. LABORGESPRÄCH

    Welt aus Daten Datenjournalismus während der Corona-Pandemie

    Seiten 102 - 114
  13. EXTRA

    Bilder-Bilder Koloniale Bildpraktiken und ihre postkolonialen Wiedergänger

    Seiten 116 - 127
  14. Medien-theoretisches Sampling Digital Methods als Teil qualitativer Methoden

    Seiten 128 - 140
  15. DEBATTEN

    Free Speech und Rechtspopulismus II. Wer ist hier wessen Komplize? Die Freiheit der Wissenschaft ist in Gefahr

    Seiten 142 - 148
  16. Für gute Arbeit in der Wissenschaft VIII

    Seiten 149 - 150
  17. WERKZEUGE

    Archivreisen Teil I: Zuhause im Archiv

    Seiten 152 - 158
  18. BESPRECHUNGEN

    Spekulative(s) Welten

    Seiten 159 - 165
  19. An den Grenzen des Dokumentarischen

    Seiten 166 - 170
  20. Hommage an Wolfgang Beilenhoff (1943 – 2021)

    Seiten 171 - 175
  21. AUTOR_INNEN

    Seiten 176 - 178
  22. BILDNACHWEISE

    Seite 179
  23. IMPRESSUM

    Seite 180
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20. September 2021, 180 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5400-4

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Gesellschaft für Medienwissenschaft

Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM), Deutschland

Buchtitel
Zeitschrift für Medienwissenschaft Jg. 13, Heft 2/2021: Spielen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
180
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-8376-5400-4
Warengruppe
3744
BIC-Code
JFD APFA
BISAC-Code
SOC052000 PER004030
THEMA-Code
JBCT ATF
Erscheinungsdatum
20. September 2021
Auflage
1
Themen
Medien
Adressaten
Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Game Studies
Schlagworte
Computerspiele, Game Studies, Gamification, Digitale Kulturen, Zeitschrift, Medien, Medienwissenschaft, Medientheorie, Film, Psychoanalyse

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