Vergessen erzählen

Demenzdarstellungen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur

Demenz gefährdet unmittelbar unser Selbstbild und die Fähigkeiten des Erinnerns und Begreifens. Aufgrund steigender Diagnosezahlen und begrenzter Therapiemöglichkeiten ist das Krankheitsbild gar zum »Menetekel« der alternden Industrienationen geworden. Dabei wohnt Demenz-Erkrankungen ein nahezu skandalöses und (anti-)literarisches Moment inne: Erkrankte laufen Gefahr, nicht mehr selbst erzählen zu können. An dieser Stelle setzen literarische Demenz-Darstellungen an: Fiktionale wie autobiographische Texte – etwa von Max Frisch, Arno Geiger oder Tilmann Jens – nehmen die Krankheit zum Ausgang poetologischer, gesellschaftspolitischer und moralischer Reflexionen. Doch wie lässt sich das Vergessen erzählen?

40,00 € *

27. Januar 2021, ca. 280 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5436-3

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. Januar 2021

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Letizia Dieckmann

Letizia Dieckmann, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Deutschland

Autor_in(nen)
Letizia Dieckmann
Buchtitel
Vergessen erzählen Demenzdarstellungen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 280
Ausstattung
kart., Klebebindung, 6 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-5436-3
Warengruppe
1563
BIC-Code
DSB JFSP31
BISAC-Code
LIT004170 SOC013000
THEMA-Code
DSB JBSP4
Erscheinungsdatum
27. Januar 2021
Auflage
1
Themen
Literatur, Alter
Adressaten
Literaturwissenschaft, Komparatistik, Medizin, Ethik, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Demenz, Literatur, Krankheitsdarstellung, Pathographie, Moral, Poetologie, Narratologie, Max Frisch, Arno Geiger, Tilmann Jens, Alter, Germanistik, Behinderung, Literaturwissenschaft

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