Rezensiv – Online-Rezensionen und Kulturelle Bildung

Online-Rezensionen zu künstlerischen Artefakten können Bildungsprozesse anstoßen. Sowohl in der produktiven Auseinandersetzung mit einem Werk als auch in der Aufbereitung dieser Erfahrung in einem rezensiven Text und für ein spezifisches Publikum liegt ein hohes Potenzial hinsichtlich der kulturellen Teilhabe und Überwindung von Bildungsbarrieren. Aber welche Prozesse, Inhalte und Kontexte spielen dabei eine Rolle? Dieser Frage widmete sich das interdisziplinäre Forschungsprojekt Rez@Kultur, dessen Ergebnisse hier erstmals umfassend dargestellt werden. Ergänzt werden die Befunde um Anschlussperspektiven und Kommentare aus Forschung und Praxis.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Vorwort

    Seiten 9 - 12
  4. I Einleitung

    1 Rezensionen kultureller Artefakte im Digitalen Wandel

    Seiten 15 - 28
  5. 2 Rezensive Texte und Rezensionsprozesse

    Seiten 29 - 40
  6. II Rezensive Texte: Auswahl und Betrachtungskriterien

    3 Anwendung der Grounded Theory Methodology

    Seiten 43 - 54
  7. 4 Komponenten rezensiver Texte zu kulturellen Artefakten

    Seiten 55 - 76
  8. III Kulturelle Bildungs- und Teilhabeprozesse

    5 Erkenntnisse aus bildungstheoretischer Sicht

    Seiten 79 - 110
  9. 6 Erkenntnisse im Hinblick auf kulturelle Teilhabe

    Seiten 111 - 116
  10. 7 Gastkommentar

    Seiten 117 - 120
  11. IV Datenanalysen zu ausgewählten Themenfeldern

    8 Themenfelder der Analysen im Überblick

    Seiten 123 - 142
  12. 9 Themenfeld Gemeinschaftlichkeit

    Seiten 143 - 164
  13. 10 Themenfeld Themenvielfalt

    Seiten 165 - 216
  14. 11 Themenfeld Sprachgebrauch

    Seiten 217 - 228
  15. 12 Themenfeld Selbstthematisierung

    Seiten 229 - 238
  16. 13 Gastkommentar

    Seiten 239 - 242
  17. V Ergebnisreflexion

    14 Rezensive Texte

    Seiten 245 - 262
  18. 15 »Möglichkeitsraum« gestalten

    Seiten 263 - 280
  19. 16 Gastkommentar

    Seiten 281 - 284
  20. VI Anschlussperspektiven

    17 Online-Rezensionen als Beispiel relationaler Prozesse der Subjektivation in der postdigitalen Kulturellen Bildung

    Seiten 287 - 296
  21. 18 Die Kritik und ihre Päpste

    Seiten 297 - 302
  22. 19 Introspektive als kritische Form?

    Seiten 303 - 312
  23. 20 Mit drei Klicks zur Kunst

    Seiten 313 - 322
  24. VII Ausblick

    21 Forschungsdatenmanagement und Nachnutzung der Daten

    Seiten 325 - 338
  25. 22 Nutzenpotenziale und Forschungsdesiderate

    Seiten 339 - 352
  26. Anhang

    Literaturverzeichnis

    Seiten 355 - 378
  27. Autor_innenverzeichnis

    Seiten 379 - 382
  28. Rez@Kultur-Kategoriensystem

    Seiten 383 - 410
  29. Qualitatives Korpus

    Seiten 411 - 422
  30. Quantitatives Korpus

    Seiten 423 - 430
  31. Zitierte Rezensionen

    Seiten 431 - 446
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31. Dezember 2021, 446 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5443-1

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Guido Graf

Guido Graf, Stiftung Universität Hildesheim, Deutschland

Ralf Knackstedt

Ralf Knackstedt, Stiftung Universität Hildesheim, Deutschland

Kristina Petzold

Kristina Petzold, Universität Bielefeld, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Obwohl Online-Rezensionen ein weit verbreitetes Alltagsphänomen sind, wurden sie bisher ausschließlich in kleineren Einzelstudien untersucht. Der Rezensiv-Band leistet hingegen eine umfassende und transdisziplinäre Analyse von Online-Rezensionen über Literatur und Bildende Kunst und fokussiert die kulturellen Bildungsprozesse sowie praktische Konsequenzen. Die Publikation der Forschungsergebnisse des Rez@Kultur-Projektes schließt somit eine wichtige Forschungslücke und leistet gleichzeitig einen Beitrag zu der hochaktuellen Diskussion um kulturelle Bildungsmöglichkeiten in Digitalen Medien.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das transdisziplinäre Vorgehen zeigt neue methodische Möglichkeiten auf, insbesondere für die an digitalen Gegenständen und an digitalen Verfahren interessierten Literatur- und Kulturwissenschaften (Digital Humanities) und bringt neue grundlegende Einsichten in kulturelle Wertungsprozesse in der Digitalität.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Zum einen werden wichtige methodische Fragen angestoßen, die sich den Kulturwissenschaften in der Digitalität bzw. den Digital Humanities stellen und zum anderen werden gegenwärtig höchst relevante Fragen in Bezug auf Onlineprozesse der Bewertung und Kommentierung in kulturellen Feldern – aber auch darüber hinaus – diskutiert.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit den unterschiedlichsten an digitalen Gegenständen und digitalen Methoden interessierten Forscher_innen – von Kultur- und Medienwissenschaftler_innen über Computerlinguist_innen bis hin zu Informatiker_innen –, aber auch mit all jenen, die sich außerhalb der Wissenschaft für den Einfluss der Digitalisierung auf unsere Alltags- und Lebenswelt interessieren und diese verstehen und/oder aktiv mitgestalten wollen. Spannende Diskussionspartner_innen wären damit vor allem auch Menschen aus der Praxis: aus der Buchbranche, dem Literaturbetrieb und der Kunstszene, aus Bildungskontexten und Medien.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Aktueller und multiperspektivischer Forschungsbeitrag zum Zusammenhang von Online-Rezensionen (zu Literatur und Bildender Kunst) und kulturellen Bildungsprozessen basierend auf einer transdisziplinären multimethodischen Analyse von sowohl Massen- als auch Einzelfalldaten.

Autor*in(nen)
Guido Graf / Ralf Knackstedt / Kristina Petzold (Hg.)
Buchtitel
Rezensiv – Online-Rezensionen und Kulturelle Bildung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
446
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 22 SW-Abbildungen, 6 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-5443-1
DOI
10.14361/9783839454435
Warengruppe
1510
BIC-Code
GPS JNA JFD
BISAC-Code
EDU036000 SOC052000
THEMA-Code
GPS JNA JBCT1
Erscheinungsdatum
31. Dezember 2021
Auflage
1
Themen
Kultur, Digitalisierung, Medien, Bildung
Adressaten
Digital Studies/Internet Studies, Kulturelle Bildungsforschung, Literaturwissenschaft, Pädagogik, Computerlinguistik, Wirtschaftsinformatik
Schlagworte
Rezension, Digitalität, Internet, Bildung, Kultur, Prozess, Online, Medien, Digital Humanities, Bildungsforschung, Digitale Medien, Kulturwissenschaft

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