Musikalische Bildung als Transformationsprozess

Zur Grundlegung einer Theorie

Irritierende Erfahrungen mit Musik können dazu führen, dass sich wandelt, wie man Welt und sich selbst erfährt. Lukas Bugiel entfaltet diesen Gedanken zwischen Bildungstheorie, Musikpädagogik und Philosophie durch die Entwicklung einer Theorie transformatorischer musikalischer Bildungsprozesse. Mit einem Begriff von Ereignis und Wissen gewinnt er ein philosophisches Verständnis des Auslösers und des Gegenstands dieser Prozesse und skizziert, wie sie sich anhand von Biographien empirisch rekonstruieren lassen könnten.

25,99 € *

12. Januar 2021, 190 Seiten
ISBN: 978-3-8394-5449-7
Dateigröße: 1.56 MB

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Lukas Bugiel

Lukas Bugiel, Universität Hamburg, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Musik ist für viele Menschen ein wesentlicher Ausdrucksbereich ihrer Identität oder Subjektivität: Erfahrungen mit Musikstücken oder Konzerten prägen Biographien. Dabei scheint Musik ein Verhältnis zu uns selbst und unserer Welt zu vermitteln. Durch die Untersuchung dieses Verhältnisses und der Möglichkeit seines Wandels, lässt sich besser verstehen, wie und wodurch Musik im Leben vieler Menschen eine Rolle spielen kann.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch erörtert musikalische Erfahrungen als Form eines Wissens, die Bedingungen einer nachhaltigen Veränderung dieses Wissens als Bildungsprozess und somit grundlegend eine Weise musikbezogenen oder musikalischen Lernens, das auf kein Alter beschränkt ist. Es verbindet dazu sowohl gegenwärtige musikpädagogische als auch bildungstheoretische und philosophische Diskussionen und bietet darüber hinaus eine Skizze für die empirische Erforschung dieser besonderen Bildungsprozesse.

3.Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Präzisierung von Bildungsbegriffen ist nach wie vor das Hauptgeschäft philosophischer Forschung akademischer Pädagogik oder Erziehungswissenschaft. Der Fokus auf die Eigenheiten von Musik zeigt ein subversives Potenzial, insofern er neue Perspektiven auf alte Fragen nach Anlässen und Gegenständen transformatorischer Bildungsprozesse eröffnet.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit allen, die ein philosophisches und bildungstheoretisches Interesse an Musik umtreibt.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Eine Theorie der Prozesse, durch die wir Musik und uns neu erfahren können.

»Es gelingt Bugiel mit seiner Studie, den transformatorischen Bildungsbegriff Kollers sinnvoll an den Gegenstandsbereich der Musikpädagogik anzubinden.«
Tatjana Dravenau, neue musikzeitung, 5 (2021)
»In derhöchst präzisen Darstellung der Grundlagen, auf denen seine Theorie aufruht, besitzt dieser Text neben seinem beachtlichen Innovationspotenzial zugleich auch den Charakter einer Einführung in zentrale Fragen musikbezogener Bildungstheorien. Das verleiht ihm eine hochschuldidaktische Qualität, die in diesem Themenfeld alles andere als selbstverständlich ist.«
Wolfgang Lessing, Zeitschrift für Kritische Musikpädagogik, 3 (2021)
Autor_in(nen)
Lukas Bugiel
Buchtitel
Musikalische Bildung als Transformationsprozess Zur Grundlegung einer Theorie
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
190
Ausstattung
1 Farbabbildung
ISBN
978-3-8394-5449-7
DOI
10.14361/9783839454497
Warengruppe
1571
BIC-Code
JNA AVA
BISAC-Code
EDU040000 MUS020000
THEMA-Code
JNA AVA
Erscheinungsdatum
12. Januar 2021
Themen
Musik, Bildung
Adressaten
Erziehungswissenschaft, Pädagogik, Philosophie, Musikpädagogik, Musikwissenschaft, Biographieforschung
Schlagworte
Musik, Bildung, Transformation, Ereignis, Wissen, Erfahrung, Wahrnehmung, Konzert, Klang, Selbstverhältnis, Bildungstheorie, Musikwissenschaft, Kulturelle Bildung, Pädagogik

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