Das Unsagbare verschweigen

Holocaust-Literatur aus Täterperspektive. Eine interdisziplinäre Textanalyse

Täter*innen sind heute omnipräsent – in Film, Fernsehen, Literatur, Forschung und Popkultur. Eine kritische Reflexion der Darstellungen ist besonders da geboten, wo sie zur Identifikation einladen. Paradigmatisch für diesen ambivalenten gesellschaftlichen Trend steht die Holocaust-Literatur aus Täterperspektive.

Neben einem umfassenden thematischen Forschungsüberblick legt Eva Mona Altmann ein innovatives, interdisziplinäres Modell zur Textanalyse vor, das die spezifische Rhetorik der Täter, die Steuerung von Empathie und Sympathie sowie die Möglichkeit einer textimmanenten Dekonstruktion des Täterdiskurses durch das literarische Verfahren des unglaubwürdigen Erzählens berücksichtigt.

49,00 € *

27. Dezember 2020, ca. 400 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5468-4

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. Dezember 2020

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Eva Mona Altmann

Eva Mona Altmann, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Deutschland

Autor_in(nen)
Eva Mona Altmann
Buchtitel
Das Unsagbare verschweigen Holocaust-Literatur aus Täterperspektive. Eine interdisziplinäre Textanalyse
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 400
Ausstattung
kart., Klebebindung, 6 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-5468-4
Warengruppe
1566
BIC-Code
DSB HBTB
BISAC-Code
LIT004150 LIT000000 HIS054000
THEMA-Code
DSB NHTB
Erscheinungsdatum
27. Dezember 2020
Auflage
1
Themen
Kultur, Sprache, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Romanistik, Germanistik, Soziologie, Geschichtswissenschaft, Sprachwissenschaft, Psychologie sowie Praktiker*innen im Bereich Bildungsarbeit
Schlagworte
Täter, Holocaust, Literatur, Rhetorik, Empathie, Unglaubwürdiges Erzählen, Nationalsozialismus, Sprache, Kultur, Französische Literatur, Allgemeine Literaturwissenschaft, Kulturgeschichte, Romanistik, Literaturwissenschaft

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