Lektüre als Form

Das absolute Buch bei Friedrich Schlegel, Walter Benjamin und Niklas Luhmann

Innerhalb der aktuellen Buchmaterialitätsforschung kommt die Betrachtung der Lektüre oft zu kurz. Dies verkennt die intrikate Verschlingung von Buch und Lektüre in der Entdeckung der Druckschrift um 1800. Charlotte Coch zeigt, wie sich das »absolute Buch« bei Friedrich Schlegel im Zeichen der Arabeske als spezifisches, symmetrisches Lektüreprogramm formiert. Sie verfolgt außerdem die Umcodierung dieses Lektüreprogramms bei Walter Benjamin und Niklas Luhmann: Parallel zu einer Prozessualisierung des Formbegriffs verwandelt sich das absolute Buch von der Arabeske in das Ornament – und wird signalförmig. Damit wird Literatur als Paratext und Theorie als Metatext lesbar.

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27. Januar 2021, 376 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5579-7

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Charlotte Coch

Charlotte Coch, Universität zu Köln, Deutschland

»Ein hochspannender Text.«
Jan Kuhlbrodt, https://signaturen-magazin.de, 17.04.2021
Autor_in(nen)
Charlotte Coch
Buchtitel
Lektüre als Form Das absolute Buch bei Friedrich Schlegel, Walter Benjamin und Niklas Luhmann
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
376
Ausstattung
kart., Klebebindung, 4 SW-Abbildungen, 2 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-5579-7
DOI
10.14361/9783839455791
Warengruppe
1563
BIC-Code
DSB DSA
BISAC-Code
LIT004170 LIT006000
THEMA-Code
DSB DSA
Erscheinungsdatum
27. Januar 2021
Auflage
1
Themen
Medien, Literatur, Ästhetik
Adressaten
Literaturwissenschaft, Philosophie, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Soziologie, Buchwissenschaft
Schlagworte
Form, Buch, Lektüre, Theorie, Friedrich Schlegel, Walter Benjamin, Niklas Luhmann, Literatur, Medien, Ästhetik, Germanistik, Literaturtheorie, Allgemeine Literaturwissenschaft, Literaturwissenschaft

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