Invective Gaze – Das digitale Bild und die Kultur der Beschämung

Der schaulüsterne Blick: Bilder adressieren affektive Register, fördern somit voyeuristische Tendenzen wie Glotzen, Gaffen und den Drang, sich oder andere im Bild zu exponieren. Digitale Medien ermöglichen direkte Beteiligung und Bewertung, wodurch sich das intrikate Verhältnis zwischen Bildern und gesellschaftlichen Anerkennungsprozessen nachhaltig verschiebt. Dabei hat ein abwertender, entblößender Blick Konjunktur, der neue Bildgenres hervorbringt und das Affektive, Politische und Ökonomische neu verknüpft. Die Beiträger*innen folgen der Karriere des invective gaze vom Analogen zum Digitalen, vom Katastrophenbild bis zum Terror im Livestream.

34,00 € *

27. Januar 2022, ca. 220 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5749-4

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. Januar 2022

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Elisabeth Heyne

Elisabeth Heyne, Technische Universität Dresden, Deutschland

Tanja Prokic

Tanja Prokic, Technische Universität Dresden, Germany

Autor_in(nen)
Elisabeth Heyne / Tanja Prokic (Hg.)
Buchtitel
Invective Gaze – Das digitale Bild und die Kultur der Beschämung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 220
Ausstattung
kart., Klebebindung
ISBN
978-3-8376-5749-4
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD
BISAC-Code
SOC052000
THEMA-Code
JBCT1
Erscheinungsdatum
27. Januar 2022
Auflage
1
Themen
Medien, Internet, Bild
Adressaten
Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft, Bildwissenschaft, Kunstwissenschaft und (Digitale) Medienkultur
Schlagworte
Medien, Digitales Bild, Affekttheorie, Blickregime, Schaulust, (Post-)Photographie, Kultur, Soziale Medien, Bild, Internet, Digitale Medien, Medientheorie, Medienphilosophie, Medienwissenschaft

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