Das Fremdwerden der eigenen Stadt

Eine Studie zu Biografie und Raum in Istanbul

Ständige Erneuerung, Erweiterung und rigoroser Umbau prägen die Stadt Istanbul – insbesondere seit den 1950er Jahren. Was bedeutet eine derart rasante Urbanisierung für ihre Einwohner*innen? Welche (neuen) Räume werden in der Megacity relevant? Verliert die Stadt als Ort an Bedeutung und wird »just a spot«? Lisanne Riedel verbindet biographisch-narrative Interviews mit dem sozialräumlichen Erleben und rekonstruiert urban-migrantische Lebensgeschichten, die von sozialen Aufstiegen handeln, aber auch von Entfremdung und Überforderung durch die sich stetig verändernde Umwelt.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. 1. Einleitung

    Seiten 7 - 14
  4. 2. Forschungsstand und Kontext

    Einleitung

    Seiten 15 - 19
  5. 2.1 Urbanisierung in der Türkischen Republik – Ein chronologischer Überblick

    Seiten 20 - 31
  6. 2.2 Exkurs: Staatliche Wohnungsbaufinanzierung und die türkische Wohnungsbaubehörde TOKİ

    Seiten 31 - 34
  7. 2.3 Von der Informalität des Gecekondus zur geplanten Wohnanlage (Site)

    Seiten 34 - 43
  8. 2.4 Kulturelle Hierarchisierungen und gesellschaftliche Pluralität

    Seiten 43 - 52
  9. 3. Methodologie, Forschungsprozess und Forschungsfrage

    Einleitung

    Seiten 53 - 54
  10. 3.1 Methodologische Verortung

    Seiten 54 - 56
  11. 3.2 Entwicklung der Forschungsfrage im Forschungsprozess

    Seiten 57 - 62
  12. 3.3 Methoden der Biografieforschung

    Seiten 63 - 73
  13. 3.4 Sample der Studie

    Seiten 73 - 78
  14. 3.5 Beobachtungen, Interviewkritik und Mehrsprachigkeit

    Seiten 78 - 88
  15. 4. Einzelfallrekonstruktionen

    Einleitung

    Seiten 89 - 90
  16. 4.1 Emine – Eine ganz normale Frau?

    Seiten 91 - 121
  17. 4.2 Süleyman – Abstieg eines Etablierten

    Seiten 121 - 147
  18. 4.3 Leyla – Zur Entfaltung eines Stigmas

    Seiten 147 - 170
  19. 4.4 Nuran – Ein flüchtiges Leben

    Seiten 171 - 185
  20. 4.5 Tolga – Von Expertenwissen und Selbstverwirklichung

    Seiten 186 - 198
  21. 5. Stadterneuerung als soziale Aufstiegsmöglichkeit oder kollektive Verlaufskurve?

    Einleitung

    Seiten 199 - 202
  22. 5.1 Biografische Erfahrungen sozialräumlicher Integration

    Seiten 203 - 212
  23. 5.2 Gegenwärtige sozialräumliche Interaktionen

    Seiten 212 - 220
  24. 5.3 Ablaufmodell zum Umgang mit rapider Raumtransformation

    Seiten 220 - 230
  25. 6. Städtische Räume und Raumkonstitution im biografischen Verlauf

    Einleitung

    Seiten 231 - 233
  26. 6.1 Der verlorene Raum »Nachbarschaft«? – Mahalle und Site

    Seiten 233 - 241
  27. 6.2 Substitutions- und Emanzipationsräume der Großstadt

    Seiten 241 - 251
  28. 6.3 Eine veränderte Zeitlichkeit für Räume?

    Seiten 251 - 256
  29. 7. Zusammenfassung und Ausblick

    Seiten 257 - 266
  30. Transkriptionszeichen

    Seiten 267 - 268
  31. Literatur- und Quellenverzeichnis

    Literatur

    Seiten 269 - 282
  32. Weitere Quellen

    Seiten 282 - 284
  33. Danksagung

    Seiten 285 - 288
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48,00 € *

8. September 2021, 288 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5774-6

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Lisanne Riedel

Lisanne Riedel, Universität Bonn, Deutschland

Autor_in(nen)
Lisanne Riedel
Buchtitel
Das Fremdwerden der eigenen Stadt Eine Studie zu Biografie und Raum in Istanbul
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
288
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 8 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8376-5774-6
DOI
10.14361/9783839457740
Warengruppe
1725
BIC-Code
JFSG JHB RGC
BISAC-Code
SOC026030 SOC026000
THEMA-Code
JBSD JHB RGC
Erscheinungsdatum
8. September 2021
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Raum, Leben, Stadt
Adressaten
Soziologie, Sozialwissenschaft, Islamwissenschaft, Regionalwissenschaft, Biografieforschung, Raumforschung, Stadtplanung
Schlagworte
Istanbul, Türkei, Stadtsoziologie, Nachbarschaft, Stadterneuerung, Stadt, Raum, Gesellschaft, Urban Studies, Lebensstil, Qualitative Sozialforschung, Soziologie

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