Friedensgutachten 2021

Europa kann mehr!

Europa steht vor enormen Herausforderungen: die Gewaltkonflikte in Bergkarabach und der Ukraine bedrohen den Frieden in Europa, die Spannungen zwischen den USA und China geraten zusehends zu einem Großmachtkonflikt, in dem Europa seine Rolle noch finden muss, und die Debatten über die »europäische Souveränität« vernachlässigen die friedenspolitischen Prioritäten zugunsten militärischer Fähigkeiten. Die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf den globalen Süden erfordern zudem neue Akzente in der Entwicklungspolitik. Zugleich hält weltweit der besorgniserregende Trend zur Entdemokratisierung an. Das Friedensgutachten 2021 analysiert diese Entwicklungen und gibt Empfehlungen für die Politik.

Das Friedensgutachten 2020 analysiert vor diesem Hintergrund aktuelle Gewaltkonflikte, zeigt Trends der internationalen Außen-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und gibt Empfehlungen für Bundesregierung und Bundestag. Die deutschen Friedensforschungsinstitute (BICC/HSF/IFSH/INEF) geben das Gutachten seit 1987 heraus.

15,00 € *

7. Juni 2021, 160 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5786-9

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1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Kriege, Konflikte und Krisen sind allgegenwärtig in unserer Welt. Im Friedensgutachten zeigen Expertinnen und Experten der vier wichtigsten deutschen Friedens- und Konfliktforschungsinstitute die neuesten Trends auf, analysieren Ursachen und Entwicklungen und diskutieren die aktuelle Friedens-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik. 2021 steht die Frage im Zentrum, wie Europa den immensen friedenspolitischen Herausforderungen begegnen kann. Wir sind überzeugt: Europa kann mehr – aber es muss auch mehr wollen.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Wir bleiben nicht bei der Analyse des Konfliktgeschehens stehen, sondern geben konkrete Empfehlungen für die Politik: Wie kann man Gewalt reduzieren? Wie auf Krisen reagieren? Was macht eine nachhaltige Friedenspolitik aus? In der diesjährigen Ausgabe geht es um das Verhältnis der EU zu China, um die Konflikte in Osteuropa und im Südkaukasus, um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf menschliche Sicherheit, um die europäische Rüstungsexportpolitik sowie um die weltweite Erosion der Demokratie. Europa sollte die viel diskutierte ›strategische Autonomie‹ deshalb gezielt friedenspolitisch ausrichten.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Friedensgutachten bündelt die Expertise von Autorinnen und Autoren aus vier Forschungsinstituten zu den aktuellen Entwicklungen in der Friedens- und Sicherheitspolitik. Zugleich richtet es sich gezielt an die politischen Entscheidungsträger in Berlin, aber auch in Brüssel, und gibt Empfehlungen zu den einzelnen Themengebieten. Es speist sich insofern aus den aktuellen wissenschaftlichen Debatten, übersetzt diese aber in verständliche Analysen und praxisorientierte Empfehlungen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Wir stellen das Friedensgutachten jedes Jahr in der Bundespressekonferenz vor und diskutieren es in den Fraktionen des Bundestages sowie in den Fachabteilungen der einschlägigen Ministerien, im Bundeskanzler- und im Bundespräsidialamt. Aber natürlich würden wir auch gerne einmal mit den Ministerinnen und Ministern selbst ins Gespräch kommen. Zudem diskutieren wir unsere Ergebnisse bei vielen Veranstaltungen mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und dem interessierten Publikum – das ist uns sehr wichtig.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Friedensgutachten analysiert das aktuelle Konfliktgeschehen, zeigt Trends der Friedens-, Sicherheits- und Entwicklungspolitik auf und gibt Empfehlungen für die Politik.

O-Ton: »Noch kein Kalter Krieg mit China« – Pascal Abb im Interview bei Telepolis am 08.06.2021.
Telepolis
Besprochen in:
http://das-flugblatt.de, 11.06.2021, Hannes Nagel
Buchtitel
Friedensgutachten 2021 Europa kann mehr!
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
160
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 22 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-5786-9
Warengruppe
1737
BIC-Code
GTJ JPS JFFS
BISAC-Code
POL034000 POL011000 POL033000 SOC026000
THEMA-Code
GTU JPS GTQ
Erscheinungsdatum
7. Juni 2021
Auflage
1
Themen
Politik, Gewalt
Adressaten
Friedens- und Konfliktforschung, Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen sowie Politiker*innen, Praktiker*innen und zivilgesellschaftliche Organisationen im Bereich Friedens- und Sicherheitspolitik
Schlagworte
Frieden, Krieg, Konflikt, Sicherheitspolitik, Europa, Europäische Union (EU), Abrüstung, Rüstungskontrolle, Covid-19, USA, China, Bergkarabach, Ukraine, Militär, Souveränität, Demokratie, Politik, Gewalt, Konfliktforschung, Internationale Politik, Globalisierung, Politikwissenschaft

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