Sexualität, Körperlichkeit und Intimität

Pädagogische Herausforderungen und professionelle Handlungsspielräume in der Schule

Wie können Lehrer*innen einen professionellen Umgang mit Herausforderungen rund um Sexualität in der Schule finden? Im pädagogischen Handeln werden immer auch Fragen von Nähe und Distanz, Körpernormen und (digitaler) Intimität sowie Begehren und Beziehungen berührt – selbst wenn fachliche Wissensvermittlung im Fokus steht. Die Beiträger*innen des Bandes bieten eine theoriebasierte und praxisorientierte Einführung in schulische und außerschulische Handlungsspielräume zu Sexualität, Körperlichkeit und Intimität. Themenbereiche wie etwa jugendliche Sexualität, Gewaltprävention, Rassismuskritik, digitale Medien und Elternarbeit werden aus diskriminierungsreflektierenden und emanzipatorischen Perspektiven bearbeitet.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Sexuelle Bildung weiterdenken

    Seiten 9 - 28
  4. Jugendsexualität und sexuelle Bildung

    Seiten 29 - 50
  5. Zu intim?

    Seiten 51 - 68
  6. Diskriminierungsreflektierte Sexualpädagogik

    Seiten 69 - 94
  7. Wie über Sexualität sprechen?

    Seiten 95 - 121
  8. Intimität

    Seiten 122 - 124
  9. Sexualerziehung – für wen?

    Seiten 125 - 142
  10. Imagining Subjectivities

    Seiten 143 - 146
  11. Körperspuren

    Seiten 147 - 160
  12. Von blutigen Tampons und Penis-Zeichnungen

    Seiten 161 - 163
  13. Digitale Intimitäten

    Seiten 164 - 166
  14. »Nacktfotos auf's Handy kriegen ist doch ganz normal!«

    Seiten 167 - 180
  15. Auf Community bauen und in Vernetzungen lernen

    Seiten 181 - 198
  16. Sexuelle Bildung in der Schule braucht Vielfalt

    Seiten 199 - 202
  17. Geschlechtliche, amouröse und sexuelle Vielfalt in der Sexualpädagogik

    Seiten 203 - 237
  18. Im Schwimmbad

    Seiten 238 - 240
  19. Sexuelle Übergriffe unter Kindern

    Seiten 241 - 252
  20. Einvernehmlichkeit und Zustimmungsunfälle

    Seiten 253 - 256
  21. Nähe in pädagogischen Beziehungen gestalten

    Seiten 257 - 268
  22. Queer in der Schule?

    Seiten 269 - 272
  23. LGBTIQA*-Jugendliche in der Schule

    Seiten 273 - 298
  24. Sexualbiografische Reflexionsarbeit als Element pädagogischer Professionalisierung

    Seiten 299 - 312
  25. Wie hast du dir in deiner Kindheit Sexualität vorgestellt?

    Seiten 313 - 332
  26. Das Ungreifbare greifbar machen

    Seiten 333 - 352
  27. Sexualpädagogik – betrifft mich das?

    Seiten 353 - 356
  28. Rechtliche Aspekte in der Sexualpädagogik

    Seiten 357 - 374
  29. Sexualpädagogische Elternarbeit in und rund um Schule

    Seiten 375 - 388
  30. Masturbate

    Seite 389
  31. Körperlichkeiten

    Seiten 390 - 392
  32. Autor:innenverzeichnis

    Seiten 393 - 404
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5. November 2021, 404 Seiten
ISBN: 978-3-8394-5840-2
Dateigröße: 14.99 MB

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Marion Thuswald

Marion Thuswald, Akademie der bildenden Künste Wien, Österreich

Elisabeth Sattler

Elisabeth Sattler, Akademie der bildenden Künste Wien, Österreich

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Lehrer*innen und andere pädagogisch Tätige sind in ihrem Arbeitskontexten mit vielfältigen Herausforderungen zu Sexualität, Körperlichkeit und Intimität konfrontiert, auf die sie durch ihre Ausbildung zumeist nicht vorbereitet sind. Das Buch greift ein breites Spektrum dieser in Schule alltäglich auftretenden Themen und Fragen auf und bearbeitet sie praxisnah und theoriefundiert. Es ist daher auch für Studierende ein gut lesbarer und hilfreicher Begleiter auf dem Weg der sexualpädagogischen Professionalisierung.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch zeichnet sich durch diskriminierungsreflektierende, kritische und emanzipatorische Perspektiven auf sexuelle Bildung aus. Es fokussiert jene Themen des Schullebens, die Lehrpersonen aller Fächer betreffen, nicht etwa nur jene, die Sexualkunde unterrichten. Die an aktuellen pädagogischen Fragestellungen anknüpfenden Texte bietet somit eine Orientierungshilfe im pädagogischen Alltag, etwa bei der Unterstützung von LGBTIQ-Jugendlichen, dem Umgang mit Grenzverletzungen, der Medienbildung oder der Elternarbeit. Diese Themen werden über Texte verschiedener Autor*innen, Gesprächsrunden mit Lehrpersonen und Expert*innen sowie durch künstlerische Beiträge breit zugänglich aufbereitet.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Das Buch zielt darauf ab, Sexualpädagogik im Sinne emanzipatorisch orientierter Bildung kritisch und diskriminierungsreflektierend weiter zu denken. Dabei greift es Themen auf, die in der Forschungslandschaft bisher wenig Beachtung gefunden haben, wie etwas rassismus- und klassismuskritische Ansätze, rechtliche Fragen zu Jugendsexualität sowie kritische Begriffsarbeit rund um Sexualität.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Mit Studierenden und Schüler*innen; mit Lehrer*innen und anderen Pädagog*innen, die ganz viel Berufserfahrung haben; mit Schulleiter*innen, und Bildungspolitiker*innen; mit interessierten Erziehungsberechtigten, mit Wissenschaftler*innen aller Disziplinen, die zu Sexualität forschen oder sich für dieses Forschungsfeld interessieren - und natürlich auch mit Sexualpädagogik*innen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch bietet eine theoriefundierte und praxisnahe Orientierungshilfe für Pädagog*innen rund um Fragen zu Sexualität, Körperlichkeit und Intimität insbesondere in der Schule.

Autor_in(nen)
Marion Thuswald / Elisabeth Sattler (Hg.)
Buchtitel
Sexualität, Körperlichkeit und Intimität Pädagogische Herausforderungen und professionelle Handlungsspielräume in der Schule
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
404
Ausstattung
43 Farbabbildungen, 9 SW-Abbildungen
ISBN
978-3-8394-5840-2
DOI
10.14361/9783839458402
Warengruppe
1572
BIC-Code
JNA JHBK5
BISAC-Code
EDU036000 EDU040000 SOC000000
THEMA-Code
JNA JHBK JBFW
Erscheinungsdatum
5. November 2021
Themen
Geschlecht, Körper, Bildung
Adressaten
Erziehungswissenschaft, Sexualpädagogik, Lehrer*innenbildung, Gender Studies, Queer Studies, Pädagogik, Bildungswissenschaft
Schlagworte
Sexualität, Schule, Professionalisierung, Sexualpädagogik, Lehrer*innenbildung, Jugend, Gewaltprävention, Rassismuskritik, Digitale Medien, Intimität, Körper, Bildung, Geschlecht, Bildungsforschung, Bildungstheorie, Pädagogik

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