Interaktionswelten

Gestaltungswissenschaftliche Perspektiven auf Innovationen und Konventionen in der Mensch-Maschine-Interaktion

Die Interaktionsgestaltung bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen Konventionen und Innovationen. Die Vertrautheit konventioneller Bedienkonzepte steht im scheinbaren Widerspruch zur teils radikalen Neuartigkeit innovativer Ansätze. Aufbauend auf Diskursen und Betrachtungen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen (wie der Techniksoziologie, der Innovationsforschung oder der Kommunikationstheorie) erarbeitet Marcel Münchow ein designwissenschaftliches Theoriegebilde zur Deutung dieser bidirektionalen Wechselwirkungen zwischen Konventionen und Innovationen im Kontext der Mensch-Maschine-Interaktion.

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30. September 2021, 322 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5847-7

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Marcel Münchow

Marcel Münchow, Folkwang Universität der Künste (Essen), Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Gestaltung schafft intendiert oder beiläufig Neues. Vor dem Hintergrund etablierter Interaktionsprinzipien, konsistenter Ökosysteme und bestehender Erfahrungsräume stehen neuartige, innovative Interaktionskonzepte im Konflikt mit etablierten Lösungen und gängigen Konventionen. Dieses Spannungsfeld zwischen Innovationen und Konventionen wurde bisher nur in Teilaspekten aus designwissenschaftlicher Perspektive beleuchtet – ohne umfassenden Deutungsansatz. Ich wollte einen Theoriebeitrag leisten.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Das Buch eröffnet neue Perspektiven auf Konventionalität und Innovativität in der Interaktionsgestaltung. Hierzu werden unterschiedliche Disziplinen und Diskurse herangezogen und etablierte Theorien und Begriffe in den Kontext der Interaktionsgestaltung überführt. So entsteht eine umfassende Perspektive auf ein stets aktuelles Grundproblem der Interaktionsgestaltung: Wie konform muss ein User Interface mit gängigen Konventionen sein? Wo bieten sich gestalterische, konzeptionelle Spielräume? Wann und wie entstehen innovative Ansätze?

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Durch den Versuch, den zentralen Betrachtungsgegenstand aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten, entstehen Anknüpfungspunkte an unterschiedliche designwissenschaftliche Forschungsdebatten: Innovationen aus gestalterischer Perspektive, die Einbettung gestalterischer Praxis in größere Entwurfsdiskurse, die Pfadabhängigkeit im Entwurfs- und Entwicklungsprozess, die Entstehung von Konventionen, die Betrachtung interaktiven Handelns und die reflektierte Auseinandersetzung mit Designwissenschaft als Forschungsdisziplin.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Das Buch richtet sich sowohl an designwissenschaftlich Interessierte als auch an praktisch tätige Gestalter_innen. Mich interessiert insbesondere die Verbindung dieser beiden Bereiche – der Theorie und der Praxis. Ich würde mich über Diskussionen zu den erarbeiteten Theorieansätzen und über die Auseinandersetzung mit ihrer praktischen Verwertbarkeit freuen.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch vermittelt einen designwissenschaftlichen Ansatz, Konventionen und Innovationen als wechselseitig wirksame Pole eines Bezugssystems zu deuten.

Autor_in(nen)
Marcel Münchow
Buchtitel
Interaktionswelten Gestaltungswissenschaftliche Perspektiven auf Innovationen und Konventionen in der Mensch-Maschine-Interaktion
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
322
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 31 SW-Abbildungen, 2 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-5847-7
DOI
10.14361/9783839458471
Warengruppe
1585
BIC-Code
AK JFD
BISAC-Code
DES008000 SOC052000
THEMA-Code
AK JBCT
Erscheinungsdatum
30. September 2021
Auflage
1
Themen
Medien, Technik, Design
Adressaten
Designwissenschaft, Techniksoziologie, Computerwissenschaft, Medienwissenschaft, Innovationsforschung, Kommunikationswissenschaft
Schlagworte
Interaktionsgestaltung, Innovation, Konvention, Intuition, Mensch-Maschine-Interaktion, Designtheorie, Design, Technik, Medien, Medientheorie, Techniksoziologie

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