Soziale Arbeit und Selbstwirksamkeit

Die Chancen der Schüler*innenfirma als ganzheitliches Konzept

Die Entwicklung und Stärkung von Selbstwirksamkeitserwartung und Kompetenzen sowie eine Anregung zur Entwicklung eines beruflichen Selbstkonzepts sind zentrale Ziele der »Schüler*innenfirma«. Sabine Zimmermann diskutiert dieses ganzheitliche und integrative Konzept aus der Perspektive der Sozialen Arbeit und vor dem Hintergrund interaktionistisch-konstruktivistischer, partizipativer und ästhetischer Theorien. Dabei macht sie deutlich, warum die Soziale Arbeit dieses Konzept in ihrem Handlungs- und Methodenrepertoire als ein eigenes Angebot stärker berücksichtigen sollte – insbesondere in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in sozial benachteiligten Stadtteilen.

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5. Januar 2022, 334 Seiten
ISBN: 978-3-8376-5923-8

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Sabine Zimmermann

Sabine Zimmermann, Hochschule Ludwigshafen, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Alle Kinder verfügen meist über eine gute Selbstwirksamkeitserwartung. Dieses Phänomen sollte stärker in den Fokus Sozialer Arbeit geraten. Die selbstverantwortliche Mitarbeit innerhalb einer Schüler*innenfirma ist eine Möglichkeit, diese zu stärken. Insbesondere deshalb sollte das, bislang von der Sozialen Arbeit vernachlässigte Konzept, verstärkt genutzt und in Erfahrung gebracht werden, wie die Selbstwirksamkeit insbesondere bei benachteiligten Kindern erhalten und gestärkt werden kann.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Als ein ganzheitliches und integratives Konzept der Schüler*innenfirma eröffnen sich Perspektiven, die über eine berufliche Orientierung oder über das Erlernen ökonomischer Inhalte hinausgehen, weil Stärken und Interessen der Schüler*innen Ausgangspunkt für die inhaltliche Ausrichtung und praktische Umsetzung sind. Über die Schüler*innenfirma, die von der Sozialen Arbeit begleitet wird, kann die Anschlussfähigkeit zwischen den Lebenswelten, den Erziehungs- und Bildungssystemen hergestellt werden und ermöglicht eine vernetzte, multiprofessionelle Zusammenarbeit.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

Die Thematik der Selbstwirksamkeit spielt beispielsweise im Zusammenhang von gelungenen Bildungs- oder Partizipationsprozessen eine Rolle, wie auch im Kontext von Resilienz. Diese Verbindungen stärker herauszuarbeiten bietet Chancen, die ich unter anderem in der Entwicklung einer kohärenten beruflichen Orientierung, der Entwicklung eines beruflichen Selbstkonzepts sehe oder bei Möglichkeiten, Inklusionsprozesse zu unterstützen.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Das Buch möchte ich sowohl mit Praktiker*innen der Sozialen Arbeit, die im Kontext der Schulsozialarbeit, der beruflichen Orientierung oder im Gemeinwesen tätig sind, wie auch mit Lehrkräften unterschiedlichster Schulformen im Hinblick auf mögliche Umsetzungen des Konzepts diskutieren. Ebenso interessiert mich die Diskussion mit Wissenschaftler*innen der Sozialen Arbeit, um Anregungen für diverse Weiterentwicklungen zu erhalten.

5. Ihr Buch in einem Satz:

Das Buch plädiert für einen vielfältigen Einsatz der Schüler*innenfirma für die Soziale Arbeit, weil diese die Entwicklung von Selbstwirksamkeit stärken kann.

Autor_in(nen)
Sabine Zimmermann
Buchtitel
Soziale Arbeit und Selbstwirksamkeit Die Chancen der Schüler*innenfirma als ganzheitliches Konzept
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
334
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 14 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-5923-8
DOI
10.14361/9783839459232
Warengruppe
1578
BIC-Code
JKSN JNA
BISAC-Code
SOC025000 EDU036000
THEMA-Code
JKSN JNA
Erscheinungsdatum
5. Januar 2022
Auflage
1
Themen
Arbeit, Bildung
Adressaten
Soziale Arbeit, Sozialpädagogik, Pädagogik
Schlagworte
Soziale Arbeit, Selbstwirksamkeit, Schüler*innenfirma, Berufliche Orientierung, Konstruktivismus, Bildung, Arbeit, Sozialarbeit, Sozialpädagogik, Bildungsforschung, Arbeitsökonomie, Pädagogik

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