Solidarität als Praxis

Die Verhandlung von Diversität im Weltsozialforum

Wie ist Solidarität in zunehmend diverseren Gesellschaften möglich? Nikolas Schall geht dieser Frage auf der Ebene individueller Praktiken nach. Am Beispiel des Weltsozialforums 2016 in Montreal analysiert er die mühevollen, situativen Praktiken, die im transnationalen Aktivismus – insbesondere zwischen indigenen und nicht-indigenen Aktivist*innen – notwendig sind, um vor dem Hintergrund einer gewaltvollen Kolonialgeschichte und ungleicher Machtverhältnisse Solidarität herzustellen. Dabei wird deutlich, inwiefern Aushandlungen und ein produktiver Umgang mit Konflikten eine zentrale Bedeutung für das Entstehen von solidarischen Beziehungen haben.

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7. März 2022, 280 Seiten
ISBN: 978-3-8394-5972-0
Dateigröße: 2.58 MB

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Nikolas Schall

Nikolas Schall, Anthropologe, Deutschland

»Ein Kaleidoskop, das sowohl differenziert als auch verkompliziert, und genau dadurch zur Klärung beiträgt.«
Elias Steinhilper, NATURFREUNDiN, 1 (2022)
»Der Autor legt eine spannende Einsicht in die Praktiken von Solidarität und zivilgesellschaftlichen Akteuren im Kontext des Weltsozialforums vor.«
Christian Schröder, www.socialnet.de, 21.06.2022
Autor*in(nen)
Nikolas Schall
Buchtitel
Solidarität als Praxis Die Verhandlung von Diversität im Weltsozialforum
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
280
Ausstattung
3 SW-Abbildungen, 1 Farbabbildung
ISBN
978-3-8394-5972-0
DOI
10.14361/9783839459720
Warengruppe
1752
BIC-Code
JHMC JHBC
BISAC-Code
SOC002010 SOC019000
THEMA-Code
JHMC JHBC
Erscheinungsdatum
7. März 2022
Themen
Gesellschaft, Mensch, Zivilgesellschaft
Adressaten
Sozial- und Kulturanthropologie, Ethnologie, Soziologie, Soziale Bewegungsforschung
Schlagworte
Solidarität, Diversität, Weltsozialforum, Montreal, First Nations, Aktivismus, Gesellschaft, Mensch, Zivilgesellschaft, Ethnologie, Kulturanthropologie, Qualitative Sozialforschung, Soziale Bewegungen

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