Doping für Deutschland

Die »Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin«: Geschichte, Ergebnisse und sportpolitische Forderungen

Welche Rolle haben Joseph Keul, Armin Klümper und andere Mediziner der Universität Freiburg jahrzehntelang bei der Organisation und Legitimierung des Dopings von Athleten in Westdeutschland und im vereinigten Deutschland gespielt? Die Autoren legen dazu eine eingehende Analyse vor und liefern überzeugende Erklärungen, indem sie die Ergebnisse der »Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin« für eine breite Öffentlichkeit zusammenfassen. Zudem dokumentieren sie Plagiate und andere akademische Unredlichkeiten in der wissenschaftlichen Arbeit der Freiburger Abteilung Sportmedizin. Zum ersten Mal erzählen sie die verworrene Geschichte der Evaluierungskommission und formulieren aus den Analysen abschließende Folgerungen sowie Ansprüche an die Sportpolitik.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 10
  3. VORWORT

    Seiten 11 - 22
  4. KAPITEL 1: Einleitung

    Einleitung

    Seiten 23 - 24
  5. 1. Die Ziele des Buches

    Seiten 24 - 26
  6. 2. Sportregeln, medizinische Ethik und strafrechtliche Bestimmungen

    Seiten 26 - 30
  7. 3. Der Auftrag, die Aktivitäten und die Ergebnisse der Evaluierungskommission: ein Überblick

    Seiten 30 - 35
  8. 4. Struktur des Buches

    Seiten 35 - 36
  9. KAPITEL 2: Joseph Keul

    1. Einleitung

    Seiten 37 - 39
  10. 2. Keuls Beteiligung am aktiven Doping

    Seiten 39 - 42
  11. 3. Dopingduldung und -förderung bei Mitarbeitern

    Seiten 42 - 46
  12. 4. Politische Erwartungen und staatliche Finanzierung

    Seiten 47 - 50
  13. 5. Keuls Duldung, Verschleierung und Förderung des Dopinggebrauchs bei Athleten und Patienten

    Seiten 51 - 56
  14. 6. Keuls Verharmlosung von Anabolika und deren politische Wirkung

    Seiten 56 - 61
  15. 7. Keuls persistente Ambivalenz zum Antidoping und die Kampagne für die Legalisierung des Testosterons im Sport

    Seiten 61 - 65
  16. 8. Die multizentrische Testosteronstudie und deren politischer Missbrauch

    Seiten 65 - 70
  17. 9. Keuls Verharmlosung anderer Mittel zur Leistungsbeeinflussung und Bagatellisierung des Dopingproblems

    Seiten 71 - 75
  18. 10. Die sportmedizinische Betreuung von Team Telekom/T-Mobile

    Seiten 75 - 85
  19. 11. Keuls zunehmende Abhängigkeit von der Telekom-Finanzierung und rechtswidriger Umgang mit Drittmitteln

    Seiten 85 - 90
  20. 12. Fazit

    Seiten 90 - 92
  21. KAPITEL 3: Armin Klümper

    1. Einleitung

    Seiten 93 - 95
  22. 2. Klümpers Werdegang in Freiburg

    Seiten 95 - 98
  23. 3. Klümpers Grundeinstellung zum Doping und sein Umgang mit Athleten

    Seiten 99 - 103
  24. 4. Zwischen wissenschaftlichem Anspruch und »kreativem« Handeln

    Seiten 104 - 112
  25. 5. Kritik von Kollegen und Klümpers Reaktionen

    Seiten 112 - 114
  26. 6. Betrug

    Seiten 115 - 118
  27. 7. Die Klümper-Akten

    Seiten 118 - 121
  28. 8. Klümper – ein Einzeltäter?

    Seiten 121 - 122
  29. 9. Ermittlungen des LKA gegen Klümper 1984 – 1988: Strukturen demaskieren sich

    Seiten 122 - 125
  30. 10. Verantwortungslosigkeit am Beispiel des Todes der Siebenkämpferin Birgit Dressel

    Seiten 125 - 127
  31. 11. Organisierte Unterstützung und ihre Grenzen

    Seiten 127 - 132
  32. 12. Die Abschiedsjahre Klümpers

    Seiten 132 - 134
  33. 13. Fazit

    Seiten 134 - 138
  34. KAPITEL 4: Forschung und Doping

    1. Einleitung

    Seiten 139 - 142
  35. 2. Die Abteilung Sportmedizin im medizin- und sportethischen Umfeld

    Seiten 142 - 145
  36. 3. Inhaltliche und bibliometrische Beurteilung der Forschungstätigkeit der Sportmedizin Freiburg

    Seiten 145 - 150
  37. 4. Ergebnisse der ersten Analysen der Habilitationen und Dissertationen

    Seiten 150 - 154
  38. 5. Plagiatsverdacht und Plagiatsfälle bei Habilitationen und Dissertationen

    Seiten 155 - 158
  39. 6. Eine Insider-Perspektive

    Seiten 158 - 161
  40. 7. Vergleichende Beurteilung von Publikationen

    Seiten 162 - 171
  41. 8. Die späte Reaktion der Universität Freiburg

    Seiten 171 - 172
  42. 9. Fazit

    Seiten 173 - 174
  43. KAPITEL 5: Widerstände und Verantwortung

    1. Ausgangslage

    Seiten 175 - 180
  44. 2. Akteure und Institutionen, die Mitverantwortung tragen

    Seiten 180 - 198
  45. 3. Die Aufklärung in Freiburg

    Seiten 198 - 209
  46. 4. Verschwundene Akten

    Seiten 209 - 217
  47. 5. Das Ende der Aufklärungsarbeit

    Seiten 217 - 226
  48. KAPITEL 6: Fazit

    Seiten 227 - 234
  49. Literaturverzeichnis

    Seiten 235 - 256
  50. Autor*innenverzeichnis

    Seiten 257 - 260
Mehr
35,00 € *

18. Mai 2022, 260 Seiten
ISBN: 978-3-8376-6052-4

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Letizia Paoli

Letizia Paoli, Katholieke Universiteit Leuven, Belgien

Hans Hoppeler

Hans Hoppeler, Universität Bern, Schweiz

Hellmut Mahler

Hellmut Mahler, Landeskriminalamt NRW Düsseldorf, Deutschland

Perikles Simon

Perikles Simon, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland

Fritz Sörgel

Fritz, Sörgel, Institut für Biomedizinische und Pharmazeutische Forschung (IBMP) Nürnberg, Deutschland

Gerhard Treutlein

Gerhard Treutlein, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Deutschland

»Was in »Doping für Deutschland« mit Hinweis auf den Gegenstand der Untersuchung sowie die Aktenlage und Quellen ausgeführt wird, spottet den Normen eines demokratischen Rechtsstaats.«
Andreas Müller, junge Welt, 14.06.2022
O-Ton: »Was vom dunklen Kapitel der Freiburger
Sportmedizin bleibt« – Letizia Paoli im Gespäch beim Deutschlandfunk am 29.05.2022.
https://bit.ly/3x3OvOH
Buchtitel
Doping für Deutschland Die »Evaluierungskommission Freiburger Sportmedizin«: Geschichte, Ergebnisse und sportpolitische Forderungen
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
260
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 1 SW-Abbildung
ISBN
978-3-8376-6052-4
DOI
10.14361/9783839460528
Warengruppe
1691
BIC-Code
MBX PDX JHBS
BISAC-Code
HIS054000 MED051000 SCI034000 SPO066000
THEMA-Code
MBX PDX JHBS
Erscheinungsdatum
18. Mai 2022
Auflage
1
Themen
Medizin, Wissenschaft, Kulturgeschichte
Adressaten
Sportmedizin, Sportwissenschaft, Kriminologie, Politikwissenschaft, Geschichtswissenschaft sowie Politiker*innen und Praktiker*innen im Bereich Antidoping und Sportpolitik
Schlagworte
Doping, Deutschland, Westdeutschland, Sportmedizin, Anti-Doping, Sport, Sportpolitik, Wissenschaft, Ethik, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Evaluation, Medizin, Kulturgeschichte, Medizingeschichte, Wissenschaftsgeschichte, Deutsche Geschichte, Geschichtswissenschaft

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