Tiefenresonanz

Klang, Körper und die Erfahrung sonischer Materialität von Drone Music

Die Drone Music von The Haxan Cloak bespielt den Körper und macht ihn in seiner Tiefenresonanz spürbar. Hörer*innen erleben eine ›ganze Welt‹, andere verlieren sich darin, empfinden Angst, Leere oder Ohnmacht. Welche Rezeptionsweisen führen zu so unterschiedlichen Hörerfahrungen? Wie kann Musik, die die Sinne überwältigt, andere Selbst- und Wirklichkeitserfahrungen evozieren? Luise Wolf verschränkt kunst- und kulturwissenschaftliche mit (psycho-)akustischen Perspektiven, um die Resonanz in ihren leiblich-reflexiven und künstlerisch-materiellen Bedingungen zu ergründen.

Stimmen zum Buch
»Hiermit beeindruckt diese Studie nachhaltig: durch eine Intensität, mit der hier ‒ ganz im Stile der Sound Studies ‒ einzelne Hörerfahrungen durch einzelne Begriffe und Konzepte überprüft, interpretiert, auch entfaltet und in einen größeren Deutungszusammenhang gestellt werden.« 
(Holger Schulze, Professor für Musikwissenschaft an der Universität Kopenhagen, Gründer des Sound Studies Lab in Berlin)

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59,00 € *

9. Mai 2022, 182 Seiten
ISBN: 978-3-8376-6057-9

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Luise Wolf

Luise Wolf, Journalistin, Deutschland

Autor*in(nen)
Luise Wolf
Buchtitel
Tiefenresonanz Klang, Körper und die Erfahrung sonischer Materialität von Drone Music
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
182
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung, 3 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8376-6057-9
DOI
10.14361/9783839460573
Warengruppe
1591
BIC-Code
AVA AVGP JHB
BISAC-Code
MUS020000 SOC022000
THEMA-Code
AVA AVLP JHB
Erscheinungsdatum
9. Mai 2022
Auflage
1
Themen
Popkultur, Kunst, Klang, Musik
Adressaten
Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Ästhetik, Sound Studies, Popular Music Studies, Musikwissenschaft, Akustik
Schlagworte
Elektronische Musik, Drone Music, The Haxan Cloak, Musikrezeption, Sonische Materialität, Körperlichkeit, Resonanz, Musik, Klang, Popkultur, Popmusik, Körper, Medienkunst, Musikwissenschaft

Stimmen zum Buch

»Hiermit beeindruckt diese Studie nachhaltig: durch eine Intensität, mit der hier ‒ ganz im Stile der Sound Studies ‒ einzelne Hörerfahrungen durch einzelne Begriffe und Konzepte überprüft, interpretiert, auch entfaltet und in einen größeren Deutungszusammenhang gestellt werden. Es gelingt der Autorin meines Erachtens tatsächlich die detailreiche Spezifikation einer Albumproduktion und einer Aufführungssituation anhand von Konzepten aus der Kunst- und der Musikphilosophie, aus Affekttheorien und sonischem Materialismus kenntnisreich zu analysieren ‒ und die Leserin oder den Leser derart mit der Musik und ihren Auswirkungen auf Hörende zu konfrontieren. Insbesondere ihre Einführung und die Diskussion der Positionen von Christian Grüny stellen eine entscheidende Bereicherung dar. Damit bietet sie für die Sound Studies eine stimmige Anwendung der Theorien und Ansätze des sonischen Materialismus und zugleich eine hilfreiche Erweiterung.« (Holger Schulze, Professor für Musikwissenschaft an der Universität Kopenhagen, Gründer des Sound Studies Lab in Berlin)

»Die Autorin nimmt die besondere Herausforderung der Erfahrung an, dass sich die mit allen Sinnen des Körpers aufgenommene Musik tradierten Rezeptionsweisen und den daran anschließenden Deutungsmustern entzieht, und unternimmt den Versuch, die sonische Materialität genauer zu bestimmen. Der Versuch darf als in jeder Hinsicht gelungen gelten, denn Luise Wolf beschränkt sich nicht darauf, den von ihr beobachteten Phänomenen lediglich eine grundsätzliche Unverfügbarkeit zu bescheinigen, sondern sie bestimmt die Koordinaten dieser Erfahrungen des Entzugs wie der Überwältigung genauer. Im Fortgang der Argumentation wächst die Einsicht, dass hier auf differenzierte Art und Weise ein Ansatz einer materialorientierten Ästhetik entwickelt wird, die in zeitgenössischen Theoriemanifesten gern beschworen wird.«

(Dr. Holger Brohm, wiss. Mitarbeiter im Lehr- und Forschungsbereich Kulturtheorie und Kulturwissenschaftliche Ästhetik des Instituts für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin)

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