Ästhetik des Brauchtums

Eine empirische Betrachtung deutscher Schützenfestschriften

Das deutsche Brauchtum erweist sich oftmals als resistent gegenüber gestalterischen Entwicklungen, Zeitgeist und Innovationen. Verena Landgraf-Freudenreich blickt mit ihrer empirischen Studie zu den Titelseiten deutscher Schützenfestschriften genauer auf die alltagsästhetischen Strukturen und macht gestalterische Routinen des Schützenwesens sichtbar. Mit Rückgriff auf Luhmanns Theorie der Autopoiesis werden die Gestaltungsmerkmale analysiert und der Einfluss der Alltagsästhetik auf das Geschmacksurteil sozialer Gruppen erklärt.

Kapitel-Übersicht

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 8
  3. Einleitung

    Seiten 9 - 14
  4. I. Brauchtum in Deutschland: zur historischen Entwicklung des volkskundlichen Begriffs

    1 Einleitung zum Forschungsgegenstand »Brauchtum«

    Seiten 17 - 18
  5. 2 Der Begriff Brauch

    Seiten 19 - 30
  6. 3 Der Brauchkomplex: soziologische und strukturelle Betrachtungen

    Seiten 31 - 48
  7. 4 Gestaltformen von deutschem Brauchtum

    Seiten 49 - 58
  8. 5 Brauchtum – ein Ausblick

    Seiten 59 - 64
  9. 6 Fazit

    Seiten 65 - 66
  10. II. Der Einfluss archaischer Brauchsymbole auf den ästhetischen Gemeinsinn

    1 Einleitung zur Diskussion archaischer Brauchsymbole

    Seiten 69 - 70
  11. 2 Archetypen

    Seiten 71 - 80
  12. 3 Emotionale Bezüge einer gemeinschaftlichen Ästhetik

    Seiten 81 - 90
  13. 4 Fazit

    Seiten 91 - 92
  14. III. Die quantitative Bildtypenanalyse von Titelseiten deutscher Schützenfestschriften

    1 Die Untersuchung

    Seiten 95 - 104
  15. 2 Die Codierung des Untersuchungsmaterials

    Seiten 105 - 126
  16. 3 Die Auswertung des Untersuchungsmaterials

    Seiten 127 - 158
  17. 4 Fazit der Untersuchung

    Seiten 159 - 166
  18. IV. Brauchtum und autopoietische Symbole: eine Bestandsaufnahme

    1 Einleitung

    Seiten 169 - 170
  19. 2 Die Rolle von Symbolen im Brauchkomplex

    Seiten 171 - 192
  20. 3 Erscheinungsformen des Brauchkomplexes als Beispiel für autopoietisches Design

    Seiten 193 - 202
  21. 4 Fazit der designwissenschaftlichen Überlegungen und Ausblick

    Seiten 203 - 204
  22. V. Anhang

    1 Abkürzungsverzeichnis

    Seiten 207 - 208
  23. 2 Abbildungsverzeichnis

    Seiten 209 - 210
  24. 3 Tabellenverzeichnis

    Seiten 211 - 212
  25. 4 Literaturverzeichnis

    Seiten 213 - 220
  26. 5 Dank

    Seiten 221 - 222
  27. 6 Bildtafelarchiv von SFT des Zeitraums 1950 bis 2000

    Seiten 223 - 290
  28. Bildtafelarchiv von SFT des Zeitraums 1950 bis 2000 Part 2

    Seiten 291 - 344
Mehr
64,99 € *

5. Januar 2022, ca. 344 Seiten
ISBN: 978-3-8394-6078-8
Dateigröße: ca. 19.09 MB

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* = Preise inkl. Mehrwertsteuer.

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Verena Landgraf-Freudenreich

Verena Landgraf-Freudenreich, Folkwang Universität der Künste (Essen), Deutschland

Buchtitel
Ästhetik des Brauchtums Eine empirische Betrachtung deutscher Schützenfestschriften
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 344
Ausstattung
13 SW-Abbildungen, 1330 Farbabbildungen
ISBN
978-3-8394-6078-8
DOI
10.14361/9783839460788
Warengruppe
1585
BIC-Code
AK JHMC ABA JFD
BISAC-Code
DES008000 SOC002010 ART009000 SOC052000
THEMA-Code
AK JHMC ABA JBCT
Erscheinungsdatum
5. Januar 2022
Themen
Kultur, Bild, Kulturgeschichte, Design
Adressaten
Designwissenschaft, Kommunikationsdesign, Ästhetik
Schlagworte
Alltagsästhetik, Kommunikationsdesign, Brauchtum, Tradition, Schützenfest, Schützenwesen, Geschmack, Design, Luhmann, Autopoiesis, Kultur, Bild, Kulturanthropologie, Bildwissenschaft, Systemtheorie, Kunstwissenschaft

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