Die Ikone und das Undarstellbare

Ikonentheorien im bildtheoretischen Kontext

Worin begründet sich der ikonische Überschuss des christlichen Heiligenbildes? Janine Luge-Winter geht dieser Frage nach, indem sie die verschiedenen Argumente byzantinischer Bildapologien des 8. und 9. Jahrhunderts und der modernen Ikonentheorien des 20. Jahrhunderts erstmals versammelt, miteinander vergleicht und kontextualisiert. Sie zeigt, dass das Mehr der Ikone deren besondere Sichtbarkeit ist, die eine Überwindung der Undarstellbarkeit des Undarstellbaren evoziert, indem sie das Undarstellbare konkret als solches akzeptiert. Verständlich wird dies nur, wenn die Ikone als »etwas anderes« als ein repräsentationales oder mimetisches Bild anerkannt wird.

45,00 € *

27. Februar 2022, ca. 230 Seiten
ISBN: 978-3-8376-6087-6

Erscheint voraussichtlich bis zum 27. Februar 2022

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Janine Luge-Winter

Janine Luge-Winter, Universität Potsdam, Deutschland

Autor_in(nen)
Janine Luge-Winter
Buchtitel
Die Ikone und das Undarstellbare Ikonentheorien im bildtheoretischen Kontext
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
ca. 230
Ausstattung
kart., Klebebindung
ISBN
978-3-8376-6087-6
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD ABA HP
BISAC-Code
SOC052000 ART009000
THEMA-Code
JBCT ABA QD
Erscheinungsdatum
27. Februar 2022
Auflage
1
Themen
Medien, Religion, Kunst, Bild
Adressaten
Medienwissenschaft, Medienphilosophie, Bildwissenschaft, Phänomenologie, Theologie
Schlagworte
Ikone, Ikonentheorien, Bildtheorie, Phänomenologie, Bilderstreit, Sichtbarmachung, Heiligenbild, Christentum, Medien, Bild, Kunst, Medientheorie, Bildwissenschaft, Medienphilosophie, Mediengeschichte, Medienwissenschaft

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