Die Ikone und das Undarstellbare

Ikonentheorien im bildtheoretischen Kontext

Worin begründet sich der ikonische Überschuss des christlichen Heiligenbildes? Janine Luge-Winter geht dieser Frage nach, indem sie die verschiedenen Argumente byzantinischer Bildapologien des 8. und 9. Jahrhunderts und der modernen Ikonentheorien des 20. Jahrhunderts erstmals versammelt, miteinander vergleicht und kontextualisiert. Sie zeigt, dass das Mehr der Ikone deren besondere Sichtbarkeit ist, die eine Überwindung der Undarstellbarkeit des Undarstellbaren evoziert, indem sie das Undarstellbare konkret als solches akzeptiert. Verständlich wird dies nur, wenn die Ikone als »etwas anderes« als ein repräsentationales oder mimetisches Bild anerkannt wird.

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2. Februar 2022, 230 Seiten
ISBN: 978-3-8376-6087-6

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Janine Luge-Winter

Janine Luge-Winter, Universität Potsdam, Deutschland

»Die Studie zeigt auf, dass die Ikonentheorien mit ihrer Bilddefinition eine Bildontologie eröffnen, die das Heiligenbild als ein besonderes Bild integriert.«
Thomas Bernhard, www.lehrerbibliothek.de, 13.02.2022
Autor*in(nen)
Janine Luge-Winter
Buchtitel
Die Ikone und das Undarstellbare Ikonentheorien im bildtheoretischen Kontext
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
230
Ausstattung
kart., Klebebindung
ISBN
978-3-8376-6087-6
DOI
10.14361/9783839460870
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD ABA HP
BISAC-Code
SOC052000 ART009000
THEMA-Code
JBCT ABA QD
Erscheinungsdatum
2. Februar 2022
Auflage
1
Themen
Medien, Religion, Kunst, Bild
Adressaten
Medienwissenschaft, Medienphilosophie, Bildwissenschaft, Phänomenologie, Theologie
Schlagworte
Ikone, Ikonentheorien, Bildtheorie, Phänomenologie, Bilderstreit, Sichtbarmachung, Heiligenbild, Christentum, Medien, Bild, Kunst, Medientheorie, Bildwissenschaft, Medienphilosophie, Mediengeschichte, Medienwissenschaft

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