Atlas der Datenkörper 1

Körperbilder in Kunst, Design und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Medien

Digitale Technologien und soziale Medien verändern die Selbst- und Körperwahrnehmung und verzerren, verstärken oder produzieren dabei spezifische Körperbilder. Die Beiträger*innen kartographieren diese Phänomene, fragen nach ihrer medialen Existenzweise sowie nach den Möglichkeiten ihrer Kritik. Dabei begegnen sie ihrer Neuartigkeit mit einer transdisziplinären Herangehensweise. Aus sowohl der Perspektive künstlerischer und gestalterischer Forschung als auch der Kunst-, Kultur- und Medienwissenschaft sowie der Psychologie und Neurowissenschaft wird die Landschaft rezenter Körperbilder und Techniken einer digitalen Körperlichkeit untersucht.

34,00 € *

25. März 2022, 172 Seiten
ISBN: 978-3-8376-6178-1

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Marlene Bart

Marlene Bart, Bauhaus-Universität Weimar, Deutschland

Johannes Breuer

Johannes Breuer, Bauhaus-Universität Weimar, Deutschland

Alex Leo Freier

Alex Leo Freier, Humboldt-Universität zu Berlin, Deutschland

1. Warum ein Buch zu diesem Thema?

Ausgehend von Phänomenen wie der individuellen Körpervermessung oder dem Datentracking fragt »Der Atlas der Datenkörper« nach der sich wandelnden Rolle von Körpern im Zeitalter digitaler Medien. Wie wirken sich neue Technologien auf Körperbilder aus? Was passiert mit Körpern durch die beobachtbare Verschmelzung von physischem und virtuellem Raum? Solcherlei Fragen widmet sich unser Buch und trägt damit zu einer dringenden wissenschaftlichen, ethischen und ästhetischen Kritik bei.

2. Welche neuen Perspektiven eröffnet Ihr Buch?

Wir verstehen den Atlas hier als Methode, die mithilfe von Text- und Bildmaterial den im Werden begriffenen Gegenstand der ›Datenkörper‹ kartographiert. Forschungsbasierte Praxisprojekte im Bereich Kunst und Design treffen auf theoretische Reflexionen aus Disziplinen wie der Philosophie oder der Kunst-, Bild- und Medienwissenschaft. Das Buch erprobt damit einen inter- bzw. transdisziplinären Ansatz, um der Neuartigkeit und Ubiquität des Gegenstandes gerecht zu werden.

3. Welche Bedeutung kommt dem Thema in den aktuellen Forschungsdebatten zu?

»Der Atlas der Datenkörper« widmet sich der Bedeutung dessen, was gemeinhin als ›Digitalisierung‹ verhandelt wird:

Für den Themenkomplex ›Körperlichkeit‹ den Fragen nach neueren Entwicklungen in der Biopolitik, nach der Messbarkeit des Körpers, nach der Verschiebung und Entstehung von Körperbildern, nach der Problematik einer virtuellen Körperlichkeit. Unser Buch versammelt Positionen aus Kunst, Design und Wissenschaft, die den Zusammenhang von Medien, Technik und Körperlichkeit reflektieren.

4. Mit wem würden Sie Ihr Buch am liebsten diskutieren?

Unser Buch richtet sich insbesondere an (forschende) Künstler_innen, die an Theorie interessiert sind, an Wissenschaftler_innen, die an Kunst- und Designpraxis interessiert sind, sowie an Forschende und Praktiker_innen, die sich mit Körperbildern im technischen Zeitalter beschäftigen. Gerne würden wir die Fragestellungen mit Individuen und Institutionen diskutieren, die an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft bzw. Theorie und Praxis tätig sind.

5. Ihr Buch in einem Satz:

»Der Atlas der Datenkörper« erforscht in Beiträgen aus Kunst, Design und Wissenschaft rezente Körperbilder und Techniken ihrer Produktion.

Autor*in(nen)
Marlene Bart / Johannes Breuer / Alex Leo Freier (Hg.)
Buchtitel
Atlas der Datenkörper 1 Körperbilder in Kunst, Design und Wissenschaft im Zeitalter digitaler Medien
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
172
Ausstattung
kart., Klebebindung
ISBN
978-3-8376-6178-1
DOI
10.14361/9783839461785
Warengruppe
1581
BIC-Code
ABA JFD JHB AFKV
BISAC-Code
ART009000 SOC052000 SOC022000 ART057000
THEMA-Code
ABA JBCT JHB AFKV
Erscheinungsdatum
25. März 2022
Auflage
1
Themen
Medien, Digitalisierung, Design, Körper, Kunst
Adressaten
Design, Architektur, Kulturwissenschaft, Kunstwissenschaft, Medienwissenschaft, Philosophie, Geschichtswissenschaft, Bildwissenschaft, Psychologie, Neurowissenschaft sowie Praktiker*innen aus der Kulturszene und der künstlerischen und gestalterischen Forschung und Kunst
Schlagworte
Digitalisierung, Körper, Design, Kunst, Kultur, Soziale Medien, Körperbild, Technik, Künstlerische Forschung, Medien, Bildwissenschaft, Medienkunst, Digitale Medien, Kunstwissenschaft

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