Risikodemokratie

Chemnitz zwischen rechtsradikalem Brennpunkt und europäischer Kulturhauptstadt

Die rechtsradikalen Ausschreitungen 2018 in Chemnitz werfen grundlegende demokratietheoretische Fragen auf: Welche Gefahren drohen von Rechts? Wie wird eine ganze Stadt zum politischen Risikogebiet? Und was bedeutet die Präsenz riskanter Politisierung und Entpolitisierung für unsere Demokratie? Die Autor*innen illustrieren entlang ethnografischer Streifzüge, wie eine apolitische Mitte der radikalen Rechten immer wieder den öffentlichen Raum überlässt. Die Rechtsextremen breiten sich in diesem Vakuum aus und reklamieren demokratische Grundrechte für sich, um sie gleichzeitig abzuschaffen. Als Kulturhauptstadt 2025 muss sich Chemnitz im Umgang mit diesem demokratischen Risiko bewähren.

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14. Juni 2022, 244 Seiten
ISBN: 978-3-8376-6226-9

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Jenni Brichzin

Jenni Brichzin, Universität der Bundeswehr München, Deutschland

Henning Laux

Henning Laux, Technische Universität Chemnitz, Deutschland

Ulf Bohmann

Ulf Bohmann, Technische Universität Chemnitz, Deutschland

Buchtitel
Risikodemokratie Chemnitz zwischen rechtsradikalem Brennpunkt und europäischer Kulturhauptstadt
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
244
Ausstattung
kart., Dispersionsbindung
ISBN
978-3-8376-6226-9
DOI
10.14361/9783839462263
Warengruppe
1733
BIC-Code
JPHV JPA
BISAC-Code
POL007000 POL010000 POL016000
THEMA-Code
JPHV JPA
Erscheinungsdatum
14. Juni 2022
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Zeitdiagnose, Politik
Adressaten
Soziologie, Politikwissenschaft, Sozialpsychologie, Praktiker*innen in den Bereichen Politik, Bildung und Kultur sowie die interessierte Öffentlichkeit.
Schlagworte
Risiko, Demokratie, Politik, Gesellschaft, Chemnitz, Extremismus, Rechtsextremismus, Politisierung, Politische Ethnografie, Politische Theorie, Protest, Digitalisierung, Digitale Medien, Kultur, Politics, Politische Soziologie, Soziologie

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