Frieden und Frauenrechte im Kalten Krieg
»Women Strike for Peace« und die amerikanische Frauenrechtsbewegung im Spiegel transnationaler Kooperationen, 1961-1990
Als der Kalte Krieg die Welt an den atomaren Abgrund brachte, formierte sich in den USA das Aktivistinnen-Netzwerk »Women Strike for Peace« (WSP). Von Frauen getragen, protestierte die WSP gegen Atomwaffentests und forderte Frieden im Namen künftiger Generationen. Lara Track analysiert das Verhältnis der WSP zur zeitgenössischen Frauenrechtsbewegung und zeigt auf, welchen entscheidenden Einfluss transnationale Vernetzung auf die Zusammenarbeit sozialer Bewegungen hatte. Damit erschließt sie nicht nur die Geschichte des bisher kaum im historischen Gedächtnis verankerten Frauenfriedensnetzwerks bis 1990, sondern verdeutlicht auch, wie Aktivistinnen gemeinsam für Frieden und Frauenrechte einstanden.
Kapitel-Übersicht
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Frontmatter
Seite 1 -
Editorial
Seiten 2 - 4 -
Inhalt
Seiten 5 - 8 -
Abkürzungsverzeichnis
Seiten 9 - 10 -
Danksagung
Seiten 11 - 12 -
1 Einleitung
Einleitung
Seiten 13 - 14 -
1.1 Erkenntnisinteresse
Seiten 14 - 20 -
1.2 Aufbau der WSP und Verortung im Kontext sozialer Bewegungen
Seiten 20 - 23 -
1.3 Zentrale Forschungsfelder
Seiten 23 - 37 -
1.4 Quellenfundament und methodologische Überlegungen
Seiten 37 - 41 -
1.5 Aufbau und Struktur der Arbeit
Seiten 41 - 42 -
2 Respektable Reisende
Einleitung
Seiten 43 - 44 -
2.1 WSP und die Suche nach Neutralität in einer bipolaren Welt
Seiten 44 - 59 -
2.2 Wessen Frieden? WSP und die afroamerikanische Bürgerrechtsbewegung
Seiten 59 - 80 -
2.3 Von der Friedenspilgerschaft zur Friedenstruppe: WSP in Rom und in Den Haag
Seiten 80 - 95 -
2.4 Kapitelfazit
Seiten 95 - 98 -
3 Grenzen überwinden
Einleitung
Seiten 99 - 103 -
3.1 WSP und die Frauenorganisationen Nordvietnams und der National Liberation Front
Seiten 104 - 123 -
3.2 Zwischen Frieden und Frauenrechten: WSP und die feministische Bewegung in den USA 1967–1970
Seiten 123 - 141 -
3.3 Von Debatten und Denkanstößen: Die Indochinese Women's Conferences 1971
Seiten 141 - 153 -
3.4 NOW what? WSP und der liberale Feminismus
Seiten 153 - 158 -
3.5 Kapitelfazit
Seiten 158 - 160 -
4 Von Mexiko nach Houston
Einleitung
Seiten 161 - 164 -
4.1 Anti-Imperialismus und Feminismus: Das Internationale Jahr der Frau und die Weltfrauenkonferenz in Mexiko-Stadt
Seiten 165 - 171 -
4.2 »That whole misguided event«? Der Weltfrauenkongress in Ost-Berlin und WSPs interne Debatte über den Nahostkonflikt
Seiten 171 - 182 -
4.3 WSP und die National Women's Conference in Observance of International Women's Year
Seiten 182 - 197 -
4.4 Kapitelfazit
Seiten 197 - 202 -
5 Zornige Frauen und feministischer Pazifismus in einer neuen Friedensbewegung, 1980–1984
Einleitung
Seiten 203 - 207 -
5.1 Das Kernthema: WSP und die antinukleare Bewegung im Zweiten Kalten Krieg
Seiten 207 - 215 -
5.2 Zwischen »Bad Reputation« und Respektabilität: WSP, Geschlechterbilder, und die neue Frauenfriedensbewegung in den USA
Seiten 216 - 236 -
5.3 Zeiten ändern sich: Europäische Friedensaktivistinnen und ihr Einfluss auf WSP
Seiten 236 - 246 -
5.4 Kapitelfazit
Seiten 246 - 248 -
6 Letzte Reisen
Einleitung
Seiten 249 - 252 -
6.1 Gipfel von Bedeutung: WSP und Women for a Meaningful Summit
Seiten 252 - 279 -
6.2 Zermürbende Zeitenwende: Abschied vom National Office
Seiten 279 - 288 -
6.3 Kapitelfazit
Seiten 288 - 290 -
7 Schlussbetrachtung
Einleitung
Seiten 291 - 292 -
7.1 Zentrale Erkenntnisse
Seiten 292 - 297 -
7.2 Was bleibt? Frauen und Frieden im 21. Jahrhundert
Seiten 297 - 302 -
8 Quellen- und Literaturverzeichnis
8.1 Quellen
Seiten 303 - 312 -
8.2 Literatur
Seiten 312 - 332 -
Verzeichnis zentraler Ereignisse und Gesetze
Seiten 333 - 334 -
Verzeichnis der benannten Institutionen und Organisationen
Seiten 335 - 340
1. März 2024, 340 Seiten
ISBN: 978-3-8376-7093-6
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