Patrix
Patriarchale Systematik und ihre Verdinglichung
Leben in der »Patrix«: In der patriarchalen Matrix bestimmt das Männliche die Welt. Indem es sich zur alleinigen Norm erhebt, blendet es alle nicht der (cis) männlichen Norm entsprechenden Menschen aus. Die Beiträger*innen des Bandes setzen sich kritisch mit diesem Konzept auseinander, liefern eine systemische Rückbindung in historischer Tiefe und diskutieren die Geschlechtlichkeit von Objekten, Strukturen und Hierarchien in intersektionaler Perspektive. Die Verflechtungen der Machtstrukturen werden dabei ebenso in den Blick genommen wie die unterschiedlichen Dimensionen der Diskriminierung. Ausgehend von Rebekka Endlers »Das Patriarchat der Dinge« vertiefen und erweitern die interdisziplinären Forschungsbeiträge dessen zentrale Thesen.
Kapitel-Übersicht
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Frontmatter
Seiten 1 - 4 -
Inhalt
Seiten 5 - 6 -
Vorwort und Dank
Seiten 7 - 8 -
Die Patrix und die Dinge
Seiten 9 - 20 -
Patrix in historischer Dimension
Ordnung und Unordnung
Seiten 23 - 42 -
Aphrodite a tergo
Seiten 43 - 70 -
Das Patriarchat der Übersetzung
Seiten 71 - 88 -
Das Patriarchat der Stimme
Seiten 89 - 116 -
Frauen in Aktion
Seiten 117 - 138 -
Patrix heute
Intersektionelle Perspektiven auf das Patriarchat
Seiten 141 - 160 -
Das patriarchale Schulbuch? – Historische Inhalte in der Grundschule
Seiten 161 - 206 -
Heteropatriarchy vs. Queer Awareness
Seiten 207 - 220 -
Schreckensbilder des Patriarchats
Seiten 221 - 242 -
»Der Ton unter uns« revisited
Seiten 243 - 266 -
Wissenschaftlerin performen lernen?
Seiten 267 - 286 -
Die Komplizenschaft von Design in intersektionalen Diskriminierungsprozessen
Seiten 287 - 310 -
Anhang
Zu den Autor*innen
Seiten 313 - 316
20. August 2024, 316 Seiten
ISBN: 978-3-8376-7131-5
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