Wie werden Wissenschaftler gemacht?

Beobachtungen zur wechselseitigen Konstitution von Geschlecht und Wissenschaft

»Gute Wissenschaftler«, so wird gemeinhin angenommen, entstehen allein durch ihre individuelle Leistung. Diese auf einer empirischen Untersuchung basierende Studie setzt dagegen die These, dass Leistung nicht unabhängig von der Anerkennung der im wissenschaftlichen Feld etablierten Akteure als funktionales, »objektives« Prinzip existiert, sondern innerhalb sozialer Prozesse individuell zugeschrieben und hergestellt wird. Vor diesem Hintergrund wird auch die Frage beleuchtet, wie es dazu kommt, dass wesentlich mehr männliche als weibliche Aspiranten die akademische Karriere fortsetzen. Der Blick richtet sich dabei weder auf »subjektive Laufbahnen« noch auf »objektive Strukturen«. Untersucht wird vielmehr die alltägliche Praxis des wissenschaftlichen Feldes, die sich im praktischen Sinn, der illusio der Akteure, widerspiegelt. Damit schließt die Studie an Pierre Bourdieus Untersuchungen des wissenschaftlichen Feldes an und ergänzt diese um neue Gesichtspunkte.

Open Access

2015-09-27, 300 Seiten
ISBN: 978-3-8394-0157-6
Dateigröße: 1.58 MB

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Sandra Beaufaÿs

Sandra Beaufaÿs, Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main, Deutschland

Besprochen in:

Zentralblatt für Geologie und Paläontologie, 1-2 (2006), W. Riegraf
Autor_in(nen)
Sandra Beaufaÿs
Buchtitel
Wie werden Wissenschaftler gemacht? Beobachtungen zur wechselseitigen Konstitution von Geschlecht und Wissenschaft
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
300
ISBN
978-3-8394-0157-6
DOI
10.14361/9783839401576
Warengruppe
1724
BIC-Code
PDR JFSJ JHBA
BISAC-Code
SCI075000 SOC032000 SOC026000
THEMA-Code
PDR JBSF JHBA
Erscheinungsdatum
2015-09-27
Themen
Geschlecht, Wissenschaft
Adressaten
SoziologInnen, NachwuchswissenschaftlerInnen aller Fächer
Schlagworte
Wissenschaftsforschung, Geschlechterforschung, Wissenschaft(ler), Habitus, Pierre Bourdieu, Wissenschaft, Gender, Wissenschaftssoziologie, Gender Studies, Soziologische Theorie, Soziologie

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