Sterben (bio-ethisch)

Sterben wird in der engagiert geführten Bio-Ethik-Diskussion begrifflich nicht unterschieden vom Tod; ausschlaggebend hierfür ist die Subsumtion des Sterbens unter den Begriff der Krankheit seit dem 19. Jahrhundert. Sterben kann so nicht mehr als selbstbestimmter Vollzug individuellen Lebens auf sein Ende hin verstanden werden, sondern erscheint als Widerfahrnis, dem der Betroffene passiv ausgeliefert ist. Dagegen zeigt Weingarten, dass Sterben infolge einer Krankheit und Sterben am Ende eines Lebens etwas radikal Verschiedenes meint. Nur so kann auch der Sterbende noch als »Täter seines Tuns« und Sterben als bestimmter Modus seines Lebensvollzugs begriffen werden. Der Autor öffnet mit diesem grundsätzlichen Einwand die Diskussion wieder und macht sie damit nicht nur für Spezialisten zugänglich.

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2004-05-27, 54 Seiten
ISBN: 978-3-89942-186-6

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Michael Weingarten

Michael Weingarten, Universität Stuttgart, Stuttgart, Deutschland

Besprochen in:

Ökologie Politik, 8 (2005), Michael Kraus
Autor_in(nen)
Michael Weingarten
Buchtitel
Sterben (bio-ethisch)
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
54
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-186-6
DOI
Warengruppe
1521
BIC-Code
PSAD HPQ JPA
BISAC-Code
PHI005000 POL010000
THEMA-Code
PSAD QDTQ JPA
Erscheinungsdatum
2004-05-27
Auflage
1
Themen
Biopolitik, Ethik
Adressaten
Sozialwissenschaften, Kulturwissenschaften, Medizin, Lehrer und Schüler (Ethik), Philosophie
Schlagworte
Individuum, Menschliche Gattung, Biopolitik, Philosophische Anthropologie, Biomedizin, Ethik, Krankheit, Bioethik, Philosophie

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