In der Zerstreuung organisiert

Paradoxien und Phantasmen der Massenkultur

Massenkultur gilt ihren Kritikern als bloße Zerstreuung, die jedem emanzipatorischen Anspruch entsagt. Doch sie hält die »zerstreute Masse« keineswegs in einem Zustand tagträumerischer »Geistesabwesenheit«, sondern führt sie in die moderne Wirklichkeit hinein, nicht heraus. Der Text rekonstruiert Massenkultur im Anschluss an Foucault als sozial- und selbsttechnologische Chiffre der kulturellen Gegenwart. Damit gerät die transparente Masse als flexibles Medium sozialer Normalität in den Blick, die, in den Blickrastern massenkultureller Ereignisse angeordnet, ihre bedrohliche Materialität verliert. Die Autorin analysiert die Paradoxien einer Kultur, die nach einer Lesart Slavoj Zizeks der Unvorhersehbarkeit moderner Existenz mit einem phantasmatischen Mehr-Begehren begegnet.

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2005-05-27, 172 Seiten
ISBN: 978-3-89942-195-8

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Hannelore Bublitz

Hannelore Bublitz, Universität Paderborn, Paderborn, Deutschland

»Für die Kritik der durch neoliberale Glaubenssätze geprägten bildungspolitischen Diskussion hierzulande bietet das Buch äußerst bedeutsame Orientierungs- und Argumentationshilfen.«
Georg Auernheimer, Das Argument, 264 (2006)
Autor_in(nen)
Hannelore Bublitz
Buchtitel
In der Zerstreuung organisiert Paradoxien und Phantasmen der Massenkultur
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
172
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-195-8
DOI
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFC JHBA
BISAC-Code
SOC022000 SOC026000
THEMA-Code
JBCC JHBA
Erscheinungsdatum
2005-05-27
Auflage
1
Themen
Kultur, Gesellschaft
Adressaten
Soziologie, Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft
Schlagworte
Poststrukturalismus, Kultur, Modernität, Gesellschaftstheorie, Massenkultur, Slavoj Zizek, Foucault, Jacques Lacan, Gesellschaft, Kultursoziologie, Soziologische Theorie, Kulturtheorie, Popkultur, Soziologie

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