Gender Studies und Systemtheorie

Studien zu einem Theorietransfer

Zwischen Gender Studies und Systemtheorie sind bislang kaum Verbindungslinien wahrgenommen worden. Vielmehr besteht das Vorurteil, die beiden Forschungskonzepte seien von Grund auf verschieden: Die »kühle Beobachtung« der Systemtheorie Niklas Luhmanns vertrage sich nicht mit dem politischen Engagement der Gender Studies. Tatsächlich aber eröffnet ein Austausch zwischen beiden Theorien neue Perspektiven: Gender Studies auf der einen Seite lenken das Augenmerk der Systemtheorie auf die von ihr bisher vernachlässigte Kategorie »Geschlecht«; die Systemtheorie auf der anderen Seite eignet sich gerade durch ihre auf Differenz abstellende Form der Beobachtung von Kommunikation dazu, Geschlechterkonstrukte ertragreicher zu analysieren, als dies bisher häufig der Fall ist.

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2004-05-27, 212 Seiten
ISBN: 978-3-89942-197-2

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Sabine Kampmann

Sabine Kampmann, Ruhr-Universität Bochum, Deutschland

Alexandra Karentzos

Alexandra Karentzos, Technische Universität Darmstadt, Deutschland

Thomas Küpper

Thomas Küpper, Universität Duisburg-Essen, Deutschland

»Nicht, wie man vermuten könnte, zur soziologischen Geschlechterforschung, sondern zu den von Kunst- und LiteraturwissenschaftlerInnen betriebenen Gender Studies sehen die HerausgeberInnen eine besondere Affinität der Systemtheorie, da sich in Literatur und bildender Kunst, so die Begründung der HerausgeberInnen, Geschlechterkonstruktionen ›manifestieren‹. Zudem verfügten die entsprechenden wissenschaftlichen Disziplinen über ein ›reiches Instrumentarium‹, historische Semantiken zu analysieren.«
Rolf Löchler, literaturkritik.de
»Die Herausgeber/-innen haben einen ausgesprochen heterogenen Mix aus soziologischen, literatur- und kunstwissenschaftlichen Beiträgen zusammengestellt, deren Gemeinsamkeit die Bezugnahme auf die Systemtheorie Niklas Luhmanns ist.
Der Theorietransfer kreist im Wesentlichen um das Phänomen der Wirksamkeit von Geschlechterstereotypen, die selbst in der funktional differenzierten Gesellschaft noch durchschlagen. Solche Stereotype sind wiederum ein ergiebiges Material für die Gegenwartskunst, um auf den Kopf gestellt oder ironisch umgebaut zu werden.«
Ursula Pasero, www.querelles.net, 15 (2005)
Buchtitel
Gender Studies und Systemtheorie Studien zu einem Theorietransfer
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
212
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-197-2
DOI
Warengruppe
1726
BIC-Code
JFSJ JHBA JFC
BISAC-Code
SOC032000 SOC026000 SOC022000
THEMA-Code
JBSF JHBA JBCC
Erscheinungsdatum
2004-05-27
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Geschlecht
Adressaten
Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft, Literaturwissenschaft, Soziologie, Philosophie, Gender Studies
Schlagworte
Systemtheorie (Niklas Luhmann), Gender Studies, Kunstgeschichte, Literaturwissenschaft, Soziologie, Gender, Gesellschaft, Soziologische Theorie, Kulturtheorie, Systemtheorie

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