Absoluter Wert und allgemeiner Wille

Zur Selbstbegründung dialektischer Gesellschaftstheorie

Bislang wurde im Diskurs über die Kritische Theorie Adornos die erfahrungstheoretische Selbstbegründung dialektischer Sozialtheorie vernachlässigt. Durch die Rekonstruktion dieses Konzepts wird eine neuartige Kritik an den differenzierungstheoretischen Gesellschaftskonzepten von Habermas und Luhmann möglich. Es wird gezeigt, dass die dort entwickelten Gesellschaftsbegriffe als unreflektierte Bebilderungen der Erfahrung verselbstständigter gesellschaftlicher Verhältnisse verstanden werden können, die die Realität ihres Theorie stiftenden Gegenstands verfehlen. Demgegenüber lässt sich mit Adorno ein realistisches Strukturkonzept der Gesellschaft begründen: Dieses kristallisiert sich um den sozialstrukturellen Dualismus von Ökonomie und Staat und deren basale sozialen Einheitsprinzipien: die Formen des Geldes und des modernen Rechts.

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2005-03-27, 286 Seiten
ISBN: 978-3-89942-224-5

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Lars Meyer

Lars Meyer, Universität Bremen, Deutschland

Autor_in(nen)
Lars Meyer
Buchtitel
Absoluter Wert und allgemeiner Wille Zur Selbstbegründung dialektischer Gesellschaftstheorie
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
286
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-224-5
DOI
10.14361/9783839402245
Warengruppe
1521
BIC-Code
HPS HPCF
BISAC-Code
PHI034000 PHI040000
THEMA-Code
QDTS QDHR
Erscheinungsdatum
2005-03-27
Auflage
1
Themen
Gesellschaft
Adressaten
Sozialwissenschaft, Philosophie, Rechtwissenschaft, Ökonomie, politisch Interessierte
Schlagworte
Politische Ökonomie, Systemtheorie, Dialektik, Habermas, Luhmann, Marx, Adorno, Hegel, Gesellschaft, Kritische Theorie, Sozialphilosophie, Philosophie

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