Optische Magie

Zur Geschichte der visuellen Medien in der Frühen Neuzeit

»Optische Magie« ist der Titel einer Reihe von Publikationen, die im 17. Jahrhundert von jesuitischen Gelehrten verfasst wurden, um das Gebiet der Optik mittels kunstfertiger Inszenierungen darzustellen. Durch neuartige Medien wie der Laterna magica oder der Anamorphose wurden Illusionen erzeugt, mit denen ein Publikum unterhalten und gebildet werden sollte. Dieser besondere Umgang mit visuellen Techniken durch Autoren wie Schott und Kircher wird in der vorliegenden Studie in medien- und kulturgeschichtlicher Hinsicht untersucht und als Teil einer barocken Kultur des Scheins bestimmt, die sich zwischen Repräsentation, Manipulation und Schaulust bewegt hat.

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2004-09-27, 242 Seiten
ISBN: 978-3-89942-240-5

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Nicole Gronemeyer

Nicole Gronemeyer, Goethe-Universität Frankfurt a.M., Deutschland

»[Die] Lektüre [ist] mit großem (Lese-)Vergnügen und viel Erkenntnisgewinn verbunden.« Joachim Paech, MEDIENwissenschaft, 1 (2005)
»Eine begrüßenswerte methodische Standortbestimmung, die eine auf bloße Kontinuität bedachte mediengeschichtliche Forschung kritisch erweitert.«
Erna Fiorentini, sehepunkte, 5/3 (2005)
Besprochen in:

www.kino-zeit.de, 10.12.2004, Stefan Otto
Optische Fenomenen, 212/2 (2005)
IASLonline, 3 (2005), Stephan Kampe
Autor_in(nen)
Nicole Gronemeyer
Buchtitel
Optische Magie Zur Geschichte der visuellen Medien in der Frühen Neuzeit
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
242
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-240-5
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD ABA
BISAC-Code
SOC052000 HIS054000 ART009000
THEMA-Code
JBCT ABA
Erscheinungsdatum
2004-09-27
Auflage
1
Themen
Medien, Bild, Kulturgeschichte
Adressaten
Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Literaturwissenschaft
Schlagworte
Medien, Kultur, Optik, Magie, Bild, Kulturgeschichte, Mediengeschichte, Bildwissenschaft, Medienwissenschaft

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