Analog/Digital – Opposition oder Kontinuum?

Zur Theorie und Geschichte einer Unterscheidung

Die Opposition der ›neuen digitalen‹ zu den ›alten analogen‹ Medien findet sich in Werbung, Popkultur, Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Offenbar hat sich die Unterscheidung analog/digital zur paradigmatischen Leitdifferenz des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts entwickelt. Doch was bedeutet ›analog‹ bzw. ›digital‹ in verschiedenen Kontexten genau und gibt es nicht auch Übergänge zwischen beiden Formen? Wann taucht die Unterscheidung auf und in welchem Zusammenhang? Indem sich die Anthologie mit diesen und anderen Fragen aus verschiedenen Perspektiven beschäftigt, räumt sie ein erhebliches Forschungsdefizit nicht nur in den Medienwissenschaften aus.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  3. Analog/Digital - Opposition oder Kontinuum?

    Seiten 7 - 30
  4. Analog und Analog

    Seiten 33 - 48
  5. Den A/D-Umbruch aktiv denken - medienarchäologisch, kulturtechnisch

    Seiten 49 - 66
  6. Gibt es ein digitales Apriori?

    Seiten 67 - 80
  7. Vom Unterlaufen der Sinne. Digitalisierung als Codierung

    Seiten 81 - 96
  8. Rasterfahndung oder Wie wird Wachs gemacht

    Seiten 97 - 116
  9. Medienmentalitäten. Analog und digital unter Gender-Aspekt

    Seiten 117 - 134
  10. Ist Denken digital?

    Seiten 135 - 142
  11. Sprachzeichenprozesse. Überlegungen zur Codierung von Literatur in ,alten' und ,neuen' Medien

    Seiten 143 - 168
  12. Digital/Analog - typologisch

    Seiten 169 - 190
  13. "The Mere Digital Process of Turning over Leaves". Zur Wort- und Begriffsgeschichte von "digital"

    Seiten 193 - 214
  14. "Die Schlüsse aus der Analogie sind sehr unsicher." Die offenen Enden analoger Rede in Lichtenbergs Notaten

    Seiten 215 - 230
  15. Sichtbar gemachte Elektrizität

    Seiten 231 - 268
  16. Ferne Bilder, so nah (Deutschland 1926)

    Seiten 269 - 294
  17. Elektronenhirn und verbotene Zone. Zur kybernetischen Ökonomie des Digitalen

    Seiten 295 - 310
  18. "Nearly White Noise". Zum Digitalen in der monochromen Malerei

    Seiten 311 - 334
  19. Das Ende der Welt. Analoge vs. digitale Bilder - mehr und weniger ,Realität'?

    Seiten 335 - 354
  20. Abbild und Logik. Zur apparativen Kultur der Teilchenphysik

    Seiten 355 - 372
  21. Kracauer in AMERICAN BEAUTY

    Seiten 373 - 386
  22. Digitale Animationen in dokumentarischen Fernsehformaten

    Seiten 387 - 406
  23. Zur Konjunktur der analogen Störung im digitalen Bild

    Seiten 407 - 428
  24. Autorenverzeichnis

    Seiten 429 - 433
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32,80 € *

2004-09-27, 434 Seiten
ISBN: 978-3-89942-254-2

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Jens Schröter

Jens Schröter, Universität Siegen, Deutschland

Alexander Böhnke

Alexander Böhnke, Universität Konstanz, Deutschland

»[Dem Band gelingt es] in der Zusammenschau ganz verschiedener Perspektiven die Dichotomie analog/digital als signifikanten Kreuzungspunkt der Diskurse von Technik, Theorie, Wirtschaft und Politik zu markieren.«
Sven Werkmeister, Das Argument, 2661 (2005)
Autor_in(nen)
Jens Schröter / Alexander Böhnke (Hg.)
Buchtitel
Analog/Digital – Opposition oder Kontinuum? Zur Theorie und Geschichte einer Unterscheidung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
434
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-254-2
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD
BISAC-Code
SOC052000 HIS054000
THEMA-Code
JBCT
Erscheinungsdatum
2004-09-27
Auflage
1
Themen
Medien
Adressaten
Medienwissenschaft, Kulturwissenschaft, Technikgeschichte
Schlagworte
Analog, Digital, Medien, Technik, Geschichte, Medientheorie, Mediengeschichte, Digitale Medien, Medienwissenschaft

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