Unmittelbarkeit

»Unmittelbarkeit« bezeichnet in der philosophischen Tradition etwas, was keiner weiteren erklärenden Begründung bedarf und sich von selbst versteht, also »unmittelbar« einleuchtet. Dialektisches Denken bricht diese Selbstverständlichkeiten auf, indem es auch die Kategorie der Unmittelbarkeit vermittelt; die dialektische Kritik der Unmittelbarkeit ist Aufklärung im Begriff, die das Gegebene nicht fraglos hinnimmt. Dies wird im Rückgang auf die Geschichte des Begriffs und besonders Hegels Konzeption der »vermittelten Unmittelbarkeit«, Marx' Theorie gegenständlicher Vermittlung sowie Plessners Kritik am Schein der Unmittelbarkeit gezeigt.

7,60 € *

2004-09-27, 54 Seiten
ISBN: 978-3-89942-270-2

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Andreas Arndt

Andreas Arndt, Freie Universität Berlin und Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Deutschland

»Eine Herausforderung für die heute Philosophierenden dar, die weder philosophisch herzuleitenden noch schlicht gegebenen Voraussetzungen ihres Diskurses immer wieder mit zu reflektieren.«
Dimitris Karydas, Argument, 259 (2005)
Autor_in(nen)
Andreas Arndt
Buchtitel
Unmittelbarkeit
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
54
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-270-2
Warengruppe
1521
BIC-Code
HPK CFA
BISAC-Code
PHI004000 PHI038000 PHI000000
THEMA-Code
QDTK CFA
Erscheinungsdatum
2004-09-27
Auflage
1
Themen
Sprache
Adressaten
Philosophie
Schlagworte
Unmittelbarkeit, Vermittlung, Aufklärung, Kritik, Sprache, Erkenntnistheorie, Sprachphilosophie, Philosophie

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