Rassismus als flexible symbolische Ressource

Eine Studie über rassistische Argumentationsfiguren

Rassismus in der Mitte der Gesellschaft kann weder durch die herkömmlichen Analysen zu Jugendgewalt und individuumszentrierte Deutungen noch durch ein Rassismusverständnis, das sich definitorisch am deutschen Nationalsozialismus orientiert, hinreichend verstanden werden. Die Autorin untersucht ihn dagegen als gesamtgesellschaftliches und in seinen Erscheinungsformen variables Phänomen. Die Studie verbindet Rassismuskonzepte (Hall, Miles, Balibar) mit Bourdieus Theorie sozialer Ungleichheit zu einem Analysemodell des Rassismus als flexibler symbolischer Ressource. Der empirische Teil zeigt an Gruppendiskussionen mit Akademikern und Facharbeitern, wie diese Ressource in Form spezifischer Argumentationsfiguren kommuniziert wird.

Open Access

2015-09-27, 254 Seiten
ISBN: 978-3-8394-0290-0
Dateigröße: 2.44 MB

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Karin Scherschel

Karin Scherschel, Deutschland

»Karin Scherschel leistet mit ihrer empirischen Studie über rassistische Argumentationsfiguren einen weiteren Beitrag zur Rassismusdebatte in Deutschland. Sie gibt zudem einen sehr guten linearen Überblick über die bisherigen Rassismusansätze.«
www.socialnet.de
Besprochen in:

Zeitschrift für Genozidforschung, 2 (2006), Ruth Großmaß
Autor_in(nen)
Karin Scherschel
Buchtitel
Rassismus als flexible symbolische Ressource Eine Studie über rassistische Argumentationsfiguren
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
254
ISBN
978-3-8394-0290-0
DOI
Warengruppe
1728
BIC-Code
JFSL JFFM
BISAC-Code
SOC031000 SOC050000
THEMA-Code
JBSL1 JBFQ
Erscheinungsdatum
2015-09-27
Themen
Gesellschaft
Adressaten
Soziologie, Kulturwissenschaften, Interkulturelle Pädagogik, Politikwissenschaften
Schlagworte
Rassismus, Ethnizität, Qualitative Sozialforschung, Soziale Ungleichheit, Kultursoziologie, Gesellschaft, Soziologie

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