Zwischen Anthropologie und Gesellschaftstheorie

Zur Renaissance Helmuth Plessners im Kontext der modernen Lebenswissenschaften

Trotz seiner bedeutenden Beiträge zur Philosophischen Anthropologie und Sozialphilosophie ist das Denken Helmuth Plessners noch immer nicht ausgeschöpft. Dabei bieten seine Überlegungen zur exzentrischen Positionalität, zu Macht und menschlicher Natur, zu Ethik und Politik außerordentlich produktive Anschlüsse an heutige Debatten. Sie zeigen sich sowohl in Bezug auf ein gesellschaftskritisches Denken als auch im Blick auf »den Menschen« nach seinem viel beschworenen Ende. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Lebenswissenschaften und die neueren Biotechnologien sind seine Konzepte hochaktuell.

Die Beiträge von G. Gamm, J. Fischer, G. Lindemann u.a. unternehmen den Versuch, Plessners Denken für die Philosophie, aber auch für die Sozial- und Kulturwissenschaften fruchtbar zu machen.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seite 1
  2. Editorial

    Seiten 2 - 4
  3. Inhalt

    Seiten 5 - 6
  4. Vorwort

    Seiten 7 - 12
  5. Philosophische Anthropologie als systematische Philosophie - Anspruch und Grenzen eines gegenwärtigen Denkens

    Seiten 15 - 32
  6. Natur als Fremdes

    Seiten 33 - 52
  7. Umkämpfte Deutungen - Gesellschaftstheorie und die Kritik szientifischer Bestimmungen menschlicher Existenz in der biotechnologischen Medizin

    Seiten 55 - 82
  8. Der methodologische Ansatz der reflexiven Anthropologie Helmuth Plessners

    Seiten 83 - 98
  9. Die Rede vom Menschen - die Rede vom Körper: Plessner und Bourdieu

    Seiten 99 - 122
  10. Der Lebensbegriff bei Helmuth Plessner und Josef König. Systematische Rekonstruktion begrifflicher Grundprobleme einer Hermeneutik des Lebens

    Seiten 125 - 158
  11. Biophilosophie als Kern des Theorieprogramms der Philosophischen Anthropologie. Zur Kritik des wissenschaftlichen Radikalismus

    Seiten 159 - 182
  12. Das Typusproblem in philosophischer Anthropologie und Biologie - Nivellierungen im Verhältnis von Philosophie und Wissenschaft

    Seiten 183 - 194
  13. Die Verbindlichkeit des Unergründlichen Zu den normativen Grundlagen der Technologiekritik

    Seiten 197 - 216
  14. »So wie der Mensch sich sieht, wird er.« Überlegungen zur politischen Verantwortung der philosophischen Anthropologie im Anschluss an Helmuth Plessner

    Seiten 217 - 232
  15. Der Mensch als praktischer Anspruch. Zum Primat des Politischen in Helmuth Plessners Anthropologie

    Seiten 233 - 258
  16. Autorinnen und Autoren

    Seiten 259 - 261
  17. Backmatter

    Seiten 262 - 264
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25,80 € *

2005-05-27, 264 Seiten
ISBN: 978-3-89942-319-8

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Gerhard Gamm

Gerhard Gamm, TU Darmstadt, Deutschland

Mathias Gutmann

Mathias Gutmann, Universität Marburg, Deutschland

Alexandra Manzei

Alexandra Manzei, TU Darmstadt, Deutschland

»Der Wert [dieses] Bandes belegt [...], dass es eine ›Debatte‹ [um Plessner phiosophischer Anthropologie] in Gestalt vieler und unterschiedlicher Äußerungen gibt [und legt] mit der präzisen Formulierung ihrer zentralen systematischen Fragen und den grundsätzlichen Differenzen der Antwortvorschläge zugleich die aktuelle Reichweite und die Notwendigkeit dieser ›Debatte‹ als produktivem Streitgespräch [offen].«
Jan Müller, www.literaturkritik.de, 07.10.2005
Buchtitel
Zwischen Anthropologie und Gesellschaftstheorie Zur Renaissance Helmuth Plessners im Kontext der modernen Lebenswissenschaften
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
264
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-319-8
DOI
Warengruppe
1526
BIC-Code
HP HPC HPS
BISAC-Code
PHI000000 PHI016000 PHI034000
THEMA-Code
QD QDH QDTS
Erscheinungsdatum
2005-05-27
Auflage
1
Themen
Gesellschaft, Leben, Mensch
Adressaten
Philosophie, Soziologie, Politik, Kulturwissenschaften, Lebenswissenschaften
Schlagworte
Anthropologie, Kultur, Leben, Helmuth Plessner, Mensch, Gesellschaft, Philosophische Anthropologie, Deutsche Philosophiegeschichte, Sozialphilosophie, Life Sciences, Philosophie

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