Scientology

Kulturbeobachtungen jenseits der Devianz

Scientology war das gesellschaftspolitische Thema der 1990er Jahre und bis zu den Ereignissen des »11. September« galt Scientology als Synonym des Bösen überhaupt. Diese erste umfassende deutschsprachige Scientology-Analyse, die keinem normativen Ansatz verpflichtet ist, lässt die Frage nach dem Bösen notwendig offen. Aber sie kommt zu einem unbequemen Ergebnis, weil der Blick »jenseits der Devianz« den scientologischen Wesenszug der modernen Gesellschaft und ihrer »Normalitätsreligion« enthüllt.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. Inhaltsverzeichnis

    Seiten 5 - 10
  3. 1. Was ist Scientology oder: Die Problematik problemorientierter Perspektiven

    Seiten 11 - 19
  4. 2. Erkenntnisinteressen, Verlauf und Methoden

    Seiten 19 - 24
  5. 1. Die dianetische Verstandesmechanik

    Seiten 25 - 30
  6. 2. Die Spiritualisierung der Dianetik: Scientology

    Seiten 30 - 33
  7. 3. Die Entwicklung zur "applied religious philosophy"

    Seiten 33 - 40
  8. 1. L. Ron Hubbard

    Seiten 41 - 61
  9. 2. Gegenöffentlichkeit und verschwörungstheoretischer bias

    Seiten 61 - 73
  10. 3. Die Organisation Scientology

    Seiten 73 - 94
  11. 1. Allgemeiner Teil: Interessen und Perspektiven

    Seiten 95 - 106
  12. 2. Scientology als Religion?

    Seiten 106 - 126
  13. 3. Scientology als moderne Religion

    Seiten 126 - 130
  14. 1. Die (moderne) Kulturwertperspektive als soziologische Rahmentheorie

    Seiten 131 - 134
  15. 2. Der Gehalt der modernen Kulturwertperspektive

    Seiten 134 - 147
  16. 3. Die kulturwertperspektivische "Methode"

    Seiten 148 - 152
  17. 1. Allgemeiner Teil: Interessen und Perspektiven

    Seiten 153 - 156
  18. 2. Die formale Axiomatik des scientologischen Wirklichkeitsmodells

    Seiten 157 - 163
  19. 3. Die abendländische Spezifik der scientologischen Axiomatik

    Seiten 163 - 174
  20. 4. Die Realität des fraglos Gegebenen: Die Dynamiken

    Seiten 174 - 184
  21. 5. Die Phänomenologie des scientologischen Wirklichkeitsmodells

    Seiten 184 - 191
  22. 6. Die Naturgesetze der amerikanischen Kultur

    Seiten 191 - 195
  23. 7. Die Begründung der Produktperspektive

    Seiten 196 - 203
  24. 8. Die Produktphilosophie: Die Vermessung der Wirklichkeit

    Seiten 203 - 211
  25. 9. Die Leistungen des Produktes

    Seiten 211 - 229
  26. 10. Aspekte der scientologischen Ethik: "character ethic" und "buissness identity"

    Seiten 229 - 254
  27. 1. Allgemeiner Teil: Interessen und Perspektiven

    Seiten 255 - 265
  28. 2. Der szientistische Referenzrahmen: Wissenschaftliche Legitimität und technische Funktionalität

    Seiten 265 - 283
  29. 3. Der informelle Referenzrahmen

    Seiten 284 - 301
  30. 4. Die normative Dimension: Legalität, Legitimität und die wahren gesellschaftlichen Interessen

    Seiten 301 - 315
  31. 5. Die Ambivalenz der Devianzkonstruktion

    Seiten 315 - 318
  32. 1. Probleme und Möglichkeiten einer gesellschaftsdiagnostischen ReIigionssoziologie

    Seiten 319 - 329
  33. 2. "Normalität" als positive Passungsqualität

    Seiten 329 - 337
  34. 3. Über die Möglichkeiten der Gewinnung eines ( Scientology-) kritischen Standpunktes

    Seiten 337 - 342
  35. Literaturverzeichnis

    Seiten 343 - 344
  36. A) Primärliteratur- Scientology

    Seiten 344 - 355
  37. B) Primärliteratur- Öffentlicher Diskurs

    Seiten 355 - 383
  38. C) Sekundärliteratur- Religionssoziologischer Fachdiskurs

    Seiten 384 - 399
  39. D) Sekundärliteratur- Allgemeine Literatur

    Seiten 399 - 418
  40. Nachwort

    Seiten 419 - 421
  41. Backmatter

    Seiten 422 - 423
Mehr
Open Access

2015-09-27, 422 Seiten
ISBN: 978-3-8394-0330-3
Dateigröße: 104.93 MB

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Gerald Willms

Gerald Willms, Dienstleister für private Bibliotheken, Deutschland

»Scientology war das gesellschaftspolitische Thema der 1990er Jahre und bis zu den Ereignissen des 11. September galt Scientology als Synonym des Bösen überhaupt. Diese erste umfassende deutschsprachige Scientology-Analyse, die keinem normativen Ansatz verpflichtet ist, lässt die Frage nach dem Bösen notwendig offen. Aber sie kommt zu einem unbequemen Ergebnis, weil der Blick ›jenseits der Devianz‹ den scientologischen Wesenszug der modernen Gesellschaft und ihrer 'Normalitätsreligion' enthüllt.«
VKRG inform, 4 (2005)
»Dieses ist ein gutes Buch.«
Gerd Roellecke, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.06.2005
»Die Forschung zu diesem Thema [Scientology] im deutschsprachigen Raum [war] sehr unbefriedigend. Diese Situation ändert sich mit dem [...] Buch.
[E]s ist nicht nur eines der wissenschaftlich reflektiertesten, sondern zweifellos auch eines der informativsten Bücher über Scientology, das derzeit auf dem deutschen Markt zu finden ist«
Hubert Knoblauch, Soziologische Revue, 3 (2006)
»Der Autor widerspricht der gängigen Meinung, Scientology sei eine religiöe Sekte, deren Mitgieder mithilfe von Manipulationen und Psychotechniken dazu gebracht werden die materiellen Interessen der Organisation zu befriedigen.
Vielmehr, so zeigt er mithilfe der so genannten Kulturwertperspektive, knüpfen die Ideologie und das Weltbild von Scientology in vielfältiger Weise an Wertorientierungen und Wirklichkeitsvorstellungen moderner Gesellschaften an.«
Zeitschrift für Politikwissenschaft-Bibliografie, 1/06, 16.05.2006
Besprochen in:

Deutschlandradio Kultur, 11.11.2005, Kirsten Dietrich
Zeitschrift für Religionswissenschaft, 1 (2006), Stefan Schlang
Autor_in(nen)
Gerald Willms
Buchtitel
Scientology Kulturbeobachtungen jenseits der Devianz
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
422
ISBN
978-3-8394-0330-3
DOI
Warengruppe
1541
BIC-Code
JFSR HRA
BISAC-Code
SOC039000 REL000000
THEMA-Code
JBSR QRA
Erscheinungsdatum
2015-09-27
Themen
Religion
Adressaten
Soziologie, Kultursoziologie, Religionssoziologie, Religionswissenschaft, Theologie, Politik und Politikwissenschaft, Amerikanistik
Schlagworte
Scientology, Religion, Kultur, Moderne Gesellschaft, Religionssoziologie, Religionswissenschaft, Soziologie

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