Wim Wenders

Hermetische Filmsprache und Fortschreiben antiker Mythologie

Etliche Spielfilme von Wim Wenders kreisen insgeheim, in einer hermetischen Bildersprache, um Gestalten der antiken Mythologie. Der verkappte Held gleich dreier seiner Filme ist der trickreiche Hermes, der sich in unterschiedlicher Manier und Absicht als moderner 'Seelenführer' zu bewähren hat. Auch Heroen und Götter der »Odyssee« holt Wenders quasi vom Sockel, setzt sie als unsere Zeitgenossen in Szene und lässt sie mit unterschiedlichem Erfolg agieren. Zu bewundern ist eine künstlerisch eigensinnige, so ernste wie witzige »Arbeit am Mythos«, die Wenders seit Jahrzehnten quasi ohne öffentliche Resonanz durchgehalten hat.

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2005-08-27, 304 Seiten
ISBN: 978-3-89942-385-3

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Horst Fleig

Horst Fleig, Heidelberger Akademie der Wissenschaften, Deutschland

»Das reich illustrierte und grafisch ansprechend gestaltete Buch von Horst Fleig geht einem ganz speziellen Aspekt von Wim Wenders' Werk nach: dem Fortleben oder auch der Transformation antiker Mythologeme bzw. mythologischer Gestalten in diesen Filmen.«
Thomas Rothschild, MEDIENwissenschaft, 1 (2006)
Autor_in(nen)
Horst Fleig
Buchtitel
Wim Wenders Hermetische Filmsprache und Fortschreiben antiker Mythologie
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
304
Ausstattung
kart., zahlr. z.T. farb. Abb.
ISBN
978-3-89942-385-3
DOI
Warengruppe
1744
BIC-Code
JFD APFA
BISAC-Code
PER004030
THEMA-Code
JBCT ATF
Erscheinungsdatum
2005-08-27
Auflage
1
Themen
Film
Adressaten
Filmwissenschaft, Literatur- und Altertumswissenschaft, Philosophie, Theologie
Schlagworte
Film, Kultur, Mythologie, Wim Wenders, Medienwissenschaft

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