Selbstbeobachtung und die Evolution des Kunstsystems

Literaturwissenschaftliche Analysen zu Laurence Sternes »Tristram Shandy« und den frühen Romanen Flann O'Briens

Häufig wird die zunehmende »Verspieltheit« moderner Kunst in selbstreflexiven Formen durch den Schwanengesang vom »Ende der Kunst« begleitet. Die Zuwendung der Systemtheorie zu Fragen der Kunst eröffnet hier neue Interpretationsmöglichkeiten, die insbesondere die Rolle solcher selbstreflexiven Formen von Kunst für die Ausdifferenzierung und Autonomie des Kunstsystems in den Blick bekommen. In dieser Perspektive untersucht Christian Schuldt metafiktionale Romane von Laurence Sterne und Flann O'Brien. Seine Analyse verdeutlicht, dass die Evolution der Kunst entscheidend von Formen der Selbstreflexivität und Selbstbeobachtung innerhalb der Kunst vorangetrieben wird. Und sie veranschaulicht ganz allgemein, wie die Systemtheorie fruchtbar für die Literaturwissenschaft genutzt werden kann.

14,99 € *

2015-07-27, 154 Seiten
ISBN: 978-3-8394-0402-7
Dateigröße: 26.94 MB

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Christian Schuldt

Christian Schuldt, Redakteur und Autor, Deutschland

Besprochen in:

IASL online, 05.09.2007, André Schwarck
Autor_in(nen)
Christian Schuldt
Buchtitel
Selbstbeobachtung und die Evolution des Kunstsystems Literaturwissenschaftliche Analysen zu Laurence Sternes »Tristram Shandy« und den frühen Romanen Flann O'Briens
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
154
ISBN
978-3-8394-0402-7
DOI
Warengruppe
1564
BIC-Code
DSB
BISAC-Code
LIT004120 LIT000000
THEMA-Code
DSB
Erscheinungsdatum
2015-07-27
Themen
Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Soziologie
Schlagworte
Systemtheorie, Soziologie, Literaturwissenschaft, Metafiktion, Kunst, Literatur, Anglistik, Allgemeine Literaturwissenschaft

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