Über die Grenze

Zur Kulturpoetik der Geschlechter in Literatur und Kunst

Das Buch versammelt interdisziplinäre Studien zur literarischen und medienästhetischen Inszenierung der Geschlechterdifferenz vom Barockzeitalter bis zur Postmoderne, insbesondere im Vergleich deutsch- und französischsprachiger Kulturräume. Auf dem Hintergrund von Krise und Renormalisierung werden Phänomene der Grenzüberschreitung - von Travestie über Androgynie bis zur Transsexualität - unter diskurshistorischen und psychoanalytischen Aspekten dekonstruiert. Im Rahmen einer Kulturpoetik der Geschlechter geht es dabei um die konstitutiven Wechselbeziehungen zwischen Literatur, Medizin und Kunst (Malerei, Tanz).

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 6
  2. Inhalt

    Seiten 7 - 8
  3. Vorwort

    Seiten 9 - 20
  4. Die Geometrie adligen Geschlechtertausches. Vormoderne Travestie im höfischen Raum des französischen Absolutismus am Beispiel des Abbé de Choisy

    Seiten 23 - 50
  5. »La barbe ne fait pas l'homme«. Liebe und Geschlechtertausch in George Sands Drama ?Gabriel?

    Seiten 51 - 70
  6. ?Singende Steine?. Zur Verschränkung von Mythos und Geschichte in George Sands Landroman ?Jeanne?

    Seiten 71 - 94
  7. Zwittrige Engel. Androgynie und Hermaphroditismus in französischer Literatur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts

    Seiten 97 - 114
  8. ?Père-Version?. Sexualität als Maske des Geschlechts in französischer Dekadenzliteratur

    Seiten 115 - 138
  9. ?Hommes-femmes? au féminin. Zu Colettes Dekonstruktion ?dritter Geschlechter?

    Seiten 139 - 166
  10. Maske und Symptom. Mythenverarbeitung und Privatmythologie bei Karoline von Günderrode

    Seiten 169 - 190
  11. Hugo von Hofmannsthal und die ?multiple Persönlichkeit?. Über eine Krisenfigur der literarischen Moderne

    Seiten 191 - 216
  12. ?Erkranken am Geschlecht?. Zur Inszenierung des ?Mannweibs? in medizinischen und literarischen Diskursen der Zwanziger Jahre

    Seiten 217 - 240
  13. Ballerina/Ballerino. Androgynie im Ballett

    Seiten 243 - 280
  14. Nijinsky, der ?Gott des Tanzes? als ?Clown Gottes?? Zur Geschichte eines homophilen Wieder(v)erkennens

    Seiten 281 - 318
  15. Dinge sehen dich an. Die Melancholie des leeren Platzes in der metaphysischen Malerei

    Seiten 319 - 354
  16. ?Camp as Pop Can?. Andy Warhol als Gesamtkunstwerk

    Seiten 355 - 378
  17. Textnachweise

    Seiten 379 - 380
  18. Abbildungsnachweise

    Seite 381
  19. Backmatter

    Seiten 382 - 384
Mehr
28,80 € *

2006-03-27, 384 Seiten
ISBN: 978-3-89942-422-5

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Annette Runte

Annette Runte, Universität Siegen, Deutschland, und Universität Rouen, Frankreich

»Runtes theoretisch überaus versierte Studien [...] entfalten ein breites historisches Panorama [...]. Runte präsentiert in ihrer Aufsatzsammlung [...] differenzierte Kunst- und Lebensentwürfe jenseits der binären Geschlechtermatrix, indem sie die komplexen Interferenzen zwischen Poetologien, Genres und ›Gender‹ berücksichtigt.«
Franziska Schößler, Freiburger FrauenStudien, 20
Autor_in(nen)
Annette Runte
Buchtitel
Über die Grenze Zur Kulturpoetik der Geschlechter in Literatur und Kunst
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
384
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-422-5
DOI
Warengruppe
1562
BIC-Code
DSB JFSJ JFC
BISAC-Code
LIT000000 SOC032000 SOC022000
THEMA-Code
DSB JBSF JBCC
Erscheinungsdatum
2006-03-27
Auflage
1
Themen
Geschlecht, Kunst, Literatur
Adressaten
Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Gender Studies, Kunst- und Medienwissenschaft, Psychoanalyse
Schlagworte
Literatur, Kultur, Geschlechterdifferenz, Moderne, Medien, Gender, Kunst, Allgemeine Literaturwissenschaft, Gender Studies, Cultural Studies, Körper, Literaturwissenschaft

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