Hybride Identitäten

Bastelbiografien im Spannungsverhältnis zwischen Lateinamerika und Europa

»Alles, was aus dem Ausland kommt, ist gut. Das Eigene nicht.« Diese Auffassung resümiert die Erfahrungen einer Gruppe junger Erwachsener aus einem deutsch-chilenischen Raum in Chile. Es handelt sich dabei um Menschen mit Migrationshintergrund, also Angehörige einer kulturellen Minderheit, die aber im lateinamerikanischen Kontext aufgrund ihrer Beziehung zu Europa nicht marginalisiert werden, sondern vielmehr eine positive Diskriminierung erfahren. Dies verändert die Diskussion über hybride Identitäten und kulturelle Zwischenräume und ermöglicht einen erweiterten Blick auf Migration, Kultur und Identität.

Open Access

2015-09-27, 472 Seiten
ISBN: 978-3-8394-0447-8
Dateigröße: 134.28 MB

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Kerstin Hein

Kerstin Hein, Diego Portales Universität Santiago, Chile

»Der fachlich einschlägige Leserkreis [...] findet neben dem innovativen theoretischen Ansatz des Konzepts der ›kulturellen Navigation‹ Anstöße, auch innerhalb des deutschen Kontextes über verdeckte rassistische und koloniale Diskurse im Alltag nachzudenken.«
Ursula Arning, KULT_online, 18 (2009)
Autor_in(nen)
Kerstin Hein
Buchtitel
Hybride Identitäten Bastelbiografien im Spannungsverhältnis zwischen Lateinamerika und Europa
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
472
ISBN
978-3-8394-0447-8
DOI
Warengruppe
1510
BIC-Code
JFC JFFN
BISAC-Code
SOC022000 SOC007000
THEMA-Code
JBCC JBFH
Erscheinungsdatum
2015-09-27
Themen
Globalisierung, Migration
Adressaten
Soziologie, Sozialpsychologie, Psychologie, Sozialpädagogik, Sozialarbeit
Schlagworte
Kultur, Identität, Migration, Hybridität, Postcolonial Studies, Globalisierung, Cultural Studies, Kulturwissenschaft

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