Platons Schauspiel der Ideen

Das »geistige Auge« im Medien-Streit zwischen Schrift und Theater

Als Platon das Theater aus seinem idealen Philosophenstaat ausweisen wollte, verurteilte er nicht einfach eine bestimmte Kunstform. Vielmehr wollte er eine an die Augen gebundene Wissensformation verbannen und durch eine neue, schrift- und logos-gebundene ersetzen. Allerdings zeigt sich nicht nur am Fortbestehen des Theaters, dass sich diese ältere Formation nicht verbannen lässt. In Platons Schriften selbst ist das phantasmatische Nachbild dieser Wissensformation aktiv: als die Schauspiele des un-toten Sokrates.

Die Studie geht dem Verhältnis dieser Wissensformationen nach und analysiert dabei insbesondere die vielfältigen Funktionen des Sehens.

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2006-02-27, 446 Seiten
ISBN: 978-3-89942-461-4

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Ulf Schmidt

Ulf Schmidt, Theaterautor, Deutschland

Autor_in(nen)
Ulf Schmidt
Buchtitel
Platons Schauspiel der Ideen Das »geistige Auge« im Medien-Streit zwischen Schrift und Theater
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
446
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-461-4
DOI
Warengruppe
1586
BIC-Code
AN HPCA
BISAC-Code
PER011020 PHI002000 PHI009000
THEMA-Code
ATD QDHA
Erscheinungsdatum
2006-02-27
Auflage
1
Themen
Theater
Adressaten
Theaterwissenschaft, Philosophie, Altphilologie, Kulturwissenschaft, Medienwissenschaft
Schlagworte
Theater, Medientheorie, Philosophie, Platon, Wahrnehmung, Theaterwissenschaft, Antike Philosophie, Philosophiegeschichte

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