Propaganda oder Autonomie?

Das russische Fernsehen von 1970 bis heute

In dieser Studie wird der strukturelle Wandel des russischen Fernsehens vom sowjetischen Status quo (1970-1985) bis zum Jahre 2005 untersucht. Dieser Medienwandel, der 1985/1986 beginnt und neben dem Fernsehen auch andere Medien umfasst, wird hier als Prozess der Erosion von Propaganda und der Ausdifferenzierung eines autonomen Mediensystems beschrieben. Dabei werden zwei Aspekte prominent hervorgehoben: die Bedeutung der medialen Globalisierungsprozesse für das entstehende Mediensystem und die Wechselbeziehung zwischen Medienstrukturen und den zunächst parteilichen, später staatlichen Kontrollmechanismen der Medien. Die in der Russischen Föderation trotz globaler Diffusion und Vernetzung der Fernsehorganisationen weiterhin populäre Idee, dass Medien ein notwendiges Instrument politischer Machtausübung sind, stellt daher eines der zentralen Bezugsprobleme der Studie dar.

Inhalt

  1. Frontmatter

    Seiten 1 - 4
  2. INHALT

    Seiten 5 - 9
  3. VERZEICHNIS DER TABELLEN UND ABBILDUNGEN

    Seiten 10 - 12
  4. DANKSAGUNG

    Seiten 13 - 14
  5. EINLEITUNG

    Seiten 15 - 20
  6. 1. VON TRANSFORMATIONSKONZEPTEN ZUR SYSTEMTHEORETISCHEN DIFFERENZIERUNGSTHEORIE

    Seiten 23 - 44
  7. 2. ORGANISATIONSGESELLSCHAFT VERSUS FUNKTIONALE DIFFERENZIERUNG: WECHSEL DES PRIMATS DER DIFFERENZIERUNGSFORMEN ALS KONTEXT MASSENMEDIALER AUSDIFFERENZIERUNG IM POSTSOWJETISCHEN RUSSLAND

    Seiten 45 - 76
  8. 3. TYPEN MEDIALER KOMMUNIKATION

    Seiten 77 - 102
  9. 4. AUSDIFFERENZIERUNGSKONZEPT DER MODERNEN MASSENMEDIEN IN RUSSLAND

    Seiten 103 - 120
  10. 0. METHODISCHES VORGEHEN

    Seiten 123 - 136
  11. 1. QUASI-MASSENMEDIEN UND IHRE KONSTRUKTION DER SOZIALEN WIRKLICHKEIT IN DER SOWJETUNION AM BEISPIEL DES SOWJETISCHEN FERNSEHENS (1970 BIS 1985)

    Seiten 137 - 176
  12. 2. PHASE EINS: EROSION PARTEILICHER KONTROLLMECHANISMEN UND HERAUSBILDUNG DES MASSENMEDIALEN CODES AM BEISPIEL DES SOWJETISCHEN FERNSEHENS (1986 BIS 1991)

    Seiten 177 - 198
  13. 3. PHASE ZWEI: TRENNUNG DES RUSSISCHEN FERNSEHENS VOM STAAT AUF ORGANISATIONSEBENE (ENDE 1991 BIS ENDE 1995)

    Seiten 199 - 236
  14. 4. PHASE DREI: AUSDIFFERENZIERUNG DER PR ZUM INFORMELLEN BEREICH INNERHALB DES RUSSISCHEN FERNSEHENS. ZEITALTER DER MEDIENKRIEGE (ENDE 1995 BIS ANFANG 2000)

    Seiten 237 - 272
  15. 5. PHASE VIER: KONKURRENZ ZWISCHEN AUTOPOIETISCHEN MASSENMEDIEN, INFORMELLEN PUBLIC RELATIONS UND DER PROPAGANDA AM BEISPIEL DES RUSSISCHEN FERNSEHENS (AB 2000)

    Seiten 273 - 302
  16. 6. FALLZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK

    Seiten 303 - 308
  17. ANHANG

    Seiten 309 - 314
  18. QUELLENVERZEICHNIS

    Seiten 315 - 316
  19. LITERATUR

    Seiten 317 - 333
  20. Backmatter

    Seite 334
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2006-05-27, 338 Seiten
ISBN: 978-3-89942-483-6

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Anna Amelina

Anna Amelina, Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Deutschland

»Diese forschungsintensive Studie, zu Recht als beste Dissertation an der Universität Bielefeld 2005 gewürdigt, zeichnet sich durch methodische Transparenz und durch empirische Absicherung von Ausagen aus.« Wolfgang Schlott, Rundfunk und Geschichte, 3-4 (2007)
Autor_in(nen)
Anna Amelina
Buchtitel
Propaganda oder Autonomie? Das russische Fernsehen von 1970 bis heute
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
338
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-483-6
DOI
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFD JFDT APT HBJD
BISAC-Code
SOC052000 PER010030 HIS010010
THEMA-Code
JBCT JBCT2 NHD
Erscheinungsdatum
2006-05-27
Auflage
1
Themen
Fernsehen
Adressaten
Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichte
Schlagworte
Fernsehen, Medien, Medienpolitik, Russland, Zensur, Mediensoziologie, Osteuropäische Geschichte, Medienwissenschaft, Soziologie

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