Propaganda oder Autonomie?

Das russische Fernsehen von 1970 bis heute

In dieser Studie wird der strukturelle Wandel des russischen Fernsehens vom sowjetischen Status quo (1970-1985) bis zum Jahre 2005 untersucht. Dieser Medienwandel, der 1985/1986 beginnt und neben dem Fernsehen auch andere Medien umfasst, wird hier als Prozess der Erosion von Propaganda und der Ausdifferenzierung eines autonomen Mediensystems beschrieben. Dabei werden zwei Aspekte prominent hervorgehoben: die Bedeutung der medialen Globalisierungsprozesse für das entstehende Mediensystem und die Wechselbeziehung zwischen Medienstrukturen und den zunächst parteilichen, später staatlichen Kontrollmechanismen der Medien. Die in der Russischen Föderation trotz globaler Diffusion und Vernetzung der Fernsehorganisationen weiterhin populäre Idee, dass Medien ein notwendiges Instrument politischer Machtausübung sind, stellt daher eines der zentralen Bezugsprobleme der Studie dar.

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2006-05-27, 338 Seiten
ISBN: 978-3-89942-483-6

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Anna Amelina

Anna Amelina, Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Deutschland

»Diese forschungsintensive Studie, zu Recht als beste Dissertation an der Universität Bielefeld 2005 gewürdigt, zeichnet sich durch methodische Transparenz und durch empirische Absicherung von Ausagen aus.« Wolfgang Schlott, Rundfunk und Geschichte, 3-4 (2007)
Autor_in(nen)
Anna Amelina
Buchtitel
Propaganda oder Autonomie? Das russische Fernsehen von 1970 bis heute
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
338
Ausstattung
kart.
ISBN
978-3-89942-483-6
DOI
10.14361/9783839404836
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFD JFDT APT HBJD
BISAC-Code
SOC052000 PER010030 HIS010010
THEMA-Code
JBCT JBCT2 NHD
Erscheinungsdatum
2006-05-27
Auflage
1
Themen
Fernsehen
Adressaten
Soziologie, Politikwissenschaft, Geschichte
Schlagworte
Fernsehen, Medien, Medienpolitik, Russland, Zensur, Mediensoziologie, Osteuropäische Geschichte, Medienwissenschaft, Soziologie

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