Unzeitgemäße Utopien

Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung

In der vorliegenden Untersuchung werden Migrantinnen nach ihren Utopien befragt, ihren »kleinen Träumen« und »großen Sehnsüchten« nachgespürt. Dabei gelingt es, die enge Verflochtenheit zwischen utopischem Denken und migrantischen Praxen herauszuarbeiten und Migrantinnen als kritisch-politische Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft darzustellen. Die utopischen Beiträge erscheinen ungetrübt als paradox, naiv und gleichzeitig politisch radikal, strategisch durchdacht. Einseitige Forschungsperspektiven, die Migrantinnen entweder zu »Heldinnen« verklären oder sie in der Rolle als »Opfer« festzurren, werden hier gleichzeitig problematisiert und irritiert.

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27. September 2015, 304 Seiten
ISBN: 978-3-8394-0496-6
Dateigröße: 2.15 MB

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María do Mar Castro Varela

María do Mar Castro Varela, Alice Salomon University of Applied Sciences in Berlin, Deutschland

»Das Buch von María do Mar Castro Varela eröffnet [...] viele diskursive Räume, die zum Weiterdenken zwingen. Insofern handelt es sich um ein Buch, das einen Diskurs setzt und nach einer unmittelbaren Fortsetzung in der Praxis ruft.«
Ljubomir Bratic, kulturrisse, 2 (2010)
»[Dieses Buch ist] gleichermaßen für Studierende, für PraktikerInnen, für Lehrende und Forschende aus verschiedenen Arbeitsbereichen nicht nur des Nonprofit-Sektors geeignet. Auch für an der Qualitätsdiskussion Interessierte des Profit-Sektors bietet dieses Buch eine Fülle von nützlichen Hinweisen und Anregungen, da das theoretische Fundament der vorgestellten Evaluationskonzeption sektorübergreifend nutzbar ist.«
Olaf Kaltmeier, Peripherie, 12 (2008)
»Castro Varela liefert mit dieser theoretisch wie empirisch anspruchsvollen Arbeit den LeserInnen Denkstoff auf mehreren Ebenen: So verrückt sie das eindeutige Bild von der ›Migrantin‹ in Richtung Pluralität und holt gleichzeitig jene Elemente – wie Grenzen, Raumpolitiken und Identitätsfragen – ins Wahrnehmungsfeld, die Diskriminierung (an-)greifbar machen.«
Magdalena Freudenschuß, INKOTA-Brief, 141 (2007)
»In ihrer theoretisch und methodisch sehr fundierten Arbeit weist María do Mar Castro Varela auf die großen Potentiale hin, die utopisches Denken beinhaltet und setzt sich überzeugend für die Utopie als politisch bedeutsame Kategorie ein.«
Paula Bolyos, WeiberDiwan, 1 (2007)
Besprochen in:

pro ZUKUNFT, 3 (2007)
Buchtitel
Unzeitgemäße Utopien Migrantinnen zwischen Selbsterfindung und Gelehrter Hoffnung
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
304
ISBN
978-3-8394-0496-6
DOI
10.14361/9783839404966
Warengruppe
1729
BIC-Code
JFFN JFSJ JFSL
BISAC-Code
SOC007000 SOC032000 SOC031000
THEMA-Code
JBFH JBSF JBSL1
Erscheinungsdatum
27. September 2015
Themen
Migration, Geschlecht
Adressaten
Sozialwissenschaft, Kulturwissenschaft, Politikwissenschaft, Pädagogik, Utopieforschung, Migrationsforschung
Schlagworte
Migration, Gender, Utopie, Rassismus, Antidiskriminierung, Geschlecht, Gender Studies, Soziale Ungleichheit, Soziologie

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