Körper denken in Bewegung

Zur Wahrnehmung tänzerischen Sinns bei William Forsythe und Saburo Teshigawara

William Forsythe und Saburo Teshigawara zeigen in ihren Choreographien eigensinnige Körper, die einer bewegungsimmanenten Logik folgen. Auf diese Weise erreicht der Tanz eine hohe Komplexität, extreme Geschwindigkeiten und einen kontinuierlichen Fluss. Diese Qualitäten sprechen das Körperwissen des Zuschauers an, der das Geschehen mit Hilfe seines Bewegungssinnes mitvollzieht. So wird deutlich, wie wesentlich und prägend die körperlichen Kompetenzen des Zuschauers für seine Wahrnehmung der bewegten Körper ist.

Die Studie betrachtet tänzerische Körperbewegung, ohne diese in Bedeutungen stillzustellen. Vielmehr hebt sie ihren Eigensinn und ihre Prozesshaftigkeit hervor und arbeitet die aus der Tanzpraxis stammenden Begriffe »Bewegungssinn« und »Bewegungslogik« wissenschaftlich aus.

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27. September 2015, 180 Seiten
ISBN: 978-3-8394-0554-3
Dateigröße: 41.1 MB

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Christiane Berger

Christiane Berger, Theaterwissenschaftlerin, Deutschland

»Die grundsätzliche Stärke der Arbeit liegt darin, vom Material aus zu denken, d.h. sich auf die Aufführungen der tänzerischen Bewegungen tatsächlich einzulassen.«
Volker Schürmann, Philosophische Rundschau, 58/3 (2011)
Autor_in(nen)
Christiane Berger
Buchtitel
Körper denken in Bewegung Zur Wahrnehmung tänzerischen Sinns bei William Forsythe und Saburo Teshigawara
Verlag
transcript Verlag
Seitenanzahl
180
ISBN
978-3-8394-0554-3
DOI
10.14361/9783839405543
Warengruppe
1586
BIC-Code
ASD JHB
BISAC-Code
PER003000 SOC022000
THEMA-Code
ATQ JHB
Erscheinungsdatum
27. September 2015
Themen
Tanz, Körper
Adressaten
Tanzwissenschaft, Theaterwissenschaft, Bewegungswissenschaft
Schlagworte
Tanz, Körper, Körperbewegung, Bewegung, Wahrnehmung, Theaterwissenschaft

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